Donnerstag, 13. Juni 2019
Salzburg (A)
, Klangraum Kollegienkirche
pneumalog für Posaune, Stimme, Glastrompete und Orgel
Hans-Josef Knaust, Orgel
Bertl Mütter, Posaune, Stimme, Glastrompete; Komposition

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Die ARGE Klangraum Kollegienkirche (mein alter Freund und Erzinspirator Werner Raditschnig, Organist Hans-Josef Knaust und Hochschulseelsorger Christian Wallisch-Breitsching) hatte mich eingeladen, in der Reihe »Zeitachsen Organum« den gigantischen Raum der 58m hohen Salzburger Kollegienkirchenkuppel zum Klingen zu bringen. Zitat:

Bertl Mütter Posaunist und Stimmperformer, zählt in Österreich zu den eigenwilligsten musikalischen Produzenten, ein Gratwanderer zwischen historischem Ansatz und Originalität, lässt auf ein textkompositorisches Konzept im Bereich klangaktionistischer Szenerie schließen.

Wir können jedenfalls von einem Once-In-A-Lifetime-Event sprechen. Große Ehre.

Bevor mein Stück erklang (aller realistischen Voraussicht eine einmalige Aufführung – weshalb das so übliche wie stolze Ur- vor der Auff. einer Bedeutungsüberhebung gleichkäme, unnötig, wie jede Eitelkeit), hörten wir »Mini-max« für Orgel solo, von Shin’ishi Matsushita. Co-Organist dabei war Evgeny Galitzky.

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Die hypersynchrone weltweite Epiphanie von allem Gesagten öffnet mir unwillkürlich den Mund. (Toten bindet man den Unterkiefer fest, ausgestaunt.) Dass sich die Welt überhaupt noch drehen mag, bei all der bedeutungsschwer verströmten Information. Zum Glück verfügt der Organismus der Natur über eine Art selbstregulierendes Vegetativum – Denken wird weit überschätzt –, und die Menschheit wird dereinst kaum eine Episode gewesen sein.

das schöne bild

spar aus dem schönen bild den menschen aus

damit die tränen du, die jeder mensch verlangt

aussparen kannst; spar jede spur von menschen aus:

kein weg erinnere an festen gang, kein feld an brot

kein wald an haus und schrank, kein stein an wand

kein quell an trank, kein teich kein see kein meer

an schwimmer, boote, ruder, segel, seefahrt

kein fels an kletternde, kein wölkchen

an gegen wetter kämpfende, kein himmelsstück

an aufblick, flugzeug, raumschiff – nichts

erinnere an etwas; außer weiß an weiß

schwarz an schwarz, rot an rot, gerade an gerade

rund an rund;

so wird meine seele gesund.

Ernst Jandl, 1979

Jeder Klang, jedes Wort stehe also ausschließlich für sich selber: Bedeutungsleichte Worte will ich dem Raum geben. Dazu Töne, stille; durchsichtige auch, da lontano. Pneumatische Durchdringungen, von oben her, von unten hin, bis ins entropische Dorthinaushaus, möglicherweise eine Art Kuppelgigant, aber reziprok.

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So die Ankündigung. Wer dabei war hat wie ich etwas sehr außergewöhnliches erlebt. Schildern lässt es sich ohnehin nicht, jedoch sobald ich Material habe, werde ich es gerne zur Einsicht (zur Einhör) bereitstellen.

Danke Allen.

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Mittwoch, 29. Mai 2019
Ludwigsburg (D)
Schlosstheater
Höllenvisionen

Michael Köhlmeier, Erzähler
Bertl Mütter, Posaune (Muthorns)
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete (Wunderhorn)

http://s1.wohintipp.at/uploads/events/transformed/153084-116515-7.jpg?v=2

Die frühen Helden des Abendlandes kehrten auf ihren Reisen in der Unterwelt ein und schilderten, was sie dort gesehen haben. Odysseus begegnete dem Achill, der berichtete von unerträglicher Langeweile; lieber würde er auf Erden für den ärmsten Bauer als niedrigster Knecht das steinigste Feld pflügen, als hier der König der Schatten zu sein. Dass die antike Welt in der Unterwelt auch einen Ort sah, an dem gestraft wurde, erfahren wir aus den Geschichten von Sisyphos, Tantalos und Ixion. Für das Christentum hat Dante mit seiner »Göttlichen Komödie« ein anschauliches Bild von der Hölle entworfen und zugleich die Dreiteilung des Jenseits in Inferno, Purgatorio und Paradiso festgeschrieben. Außereuropäische Mythen berichten vom Ort des Grauens manchmal ironisch, manchmal in Form eines Schelmenromans, wie eine Geschichte aus der Mongolei.
Michael Köhlmeier

Einmal schon sind Köhlmeier, Mütter & Paul in die unteren Bereiche hinabgestiegen, wie sie 2016 bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen gemeinsam »Aeneas oder Die Kunst der Flucht« gestaltet haben. Was man über die Musik der beiden Mehr-als-Posaunisten Leonhard Paul und Bertl Mütter hernach geschrieben hat, können Sie hier lesen.

http://www.muetter.at/cms/uploads/RTEmagicC_3c8fc15be8.jpg.jpg

Von jeher ist die Posaune den chthonischen Regionen zugeordnet. Geht es um die Letzten Dinge, schweigt die hell strahlende Trompete*; von Monteverdi über Mozart, Schubert, Berlioz, Bruckner, Mahler und Schostakowitsch bis zur Gegenwart greift die Posaune ins final-eschatologische Geschehen ein. Und zugleich gilt sie als das himmlische Instrument schlechthin (sehen wir von Harfe und Celesta ab): Was wäre also eine Apokalypse ohne Posaune?, und die Mauern von Jericho wären wohl vor einem Blockflötenensemble eher nicht eingestürzt – was jetzt bitte nichts gegen die Blockflöte sagen will, sei sie allein geblasen oder im Consort.
Leonhard Paul und Bertl Mütter, diese beiden Posaunenpoeten, erzählen Unerhörtes mit ihren nicht zufällig Mut- und Wunderhorn genannten kommunizierenden Gefäßen: In ihren Posaunen wohnt fürwahr sowas wie zärtliche Wucht.

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© Richard Dannenmann, Südwestpresse
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* Allerdings: In der gegenwärtigen US-amerikanischen Präsidentialperiode hat dies eine prekäre Verschiebung erfahren, sodass die Trompete (engl.: trumpet) gewissermaßen über so etwas wie apokalyptische Kernkompetenz verfügt. Nicht nur Posaunisten sind vom Bestreben getrieben, dieses einigermaßen verantwortungsvolle Amt wieder in erfahreneren Händen geborgen und von besonneneren Lippen in aller Sonorität ausgeübt zu wissen. Ach, täte es da doch auch bald einmal ZACK ZACK ZACK machen.

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Da Intendant Thomas Wördehoff einer ist, dessen Leben nicht erst mit sechsundsechzig anfängt (bzw., seit diesem 29. Mai, angefangen hat) und er zudem über eine recht gute Portion durchaus auch schwärzeren Humors verfügt, hatte er sich punktgenau zu dieser Schnapszahl veritable Höllenvisionen gewunschen, und die haben wir ihm allerdings geliefert.

Des weiteren muss einmal gesagt werden, dass er da ein Team um sich hat, das einen sowas von auf Händen trägt; es kommt einem, wär’s nicht so herzlich dargebracht, fast schon unwirklich vor. Großes Danke!

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Donnerstag, 23. Mai 2019
Innsbruck (A)
, Karmelitergasse 21, 2. Hinterhof
[Stiegenhausmusik] #51

https://servedby.catbull.com/news/pic/8472/0

Peter Warum vom »KG21GA_verein zur förderung der hinterhofkultur« hat mich eingeladen, meinen Beitrag zu dieser sehr speziellen Veranstaltungsserie zu liefern.

https://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/bertl/180425_CZ27349_500px.jpg

Ich hoffe, ich kann Aufsteigendes bieten. Anders gesagt:

Anfänglich war Bertl Mütter meist der Jüngste, aber das ist noch keine Leistung (wie auch nicht jene, der Älteste zu sein). Mittlerweile hat Mütter manche (Egon Schiele, Franz Schubert, Wolfgang Amadeus Mozart, Henry Purcell, Franz Kafka, Robert Schumann, Frida Kahlo) überlebt, zuletzt (15.5.2016) Gustav Mahler und (11.3.2018) Bob Ross.
Indes, von so etwas wie einem Lebenswerk kann noch nichts wirklich Wesentliches berichtet werden. Ob ihm dies gelingen wird, bis er (wenn überhaupt) Georg Christoph Lichtenberg und Charles Mingus (1. bzw. 21.3.2022) hinter sich gelassen haben wird, muss lebhaft bezweifelt werden. Nichtsdestotrotz hofft er auf ein ihm weiterhin (gerne auch gesteigert) gewogenes Publikum: Braucht Mütter es doch allein der künstlerischen wie wirtschaftlichen Selbstvergewisserung halber, gerade in Zeiten eines vielfach geleugneten und dennoch (oder gerade deswegen) unweigerlich sich beschleunigt ereignenden Klimawandels.

(Eine Treppe ist eine billige Metapher fürs Leben, im Stiegenhaus.)

https://servedby.catbull.com/news/pic/8473/0

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Genau da, also auf dem Halbstock zur Bahn hin, bin ich, vor einer liebevoll drapierten güldenen Rettungsfolie (beschriftet mit »Die Vielen«), gestanden, rechts und links hinter mir Kerzen und vor mir ein quasi atemloses Publikum. Unerhörte Intimität, Spiel zwischen reifenschleifend kreischenden Rangierzügen und maibedingt singenden Vögeln, viel Stille dazwischen.

Glück und Dankbarkeit.

Und das Video gibt’s hier.

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Samstag, 18. Mai 2019
Fels am Wagram (A)
, Weingut Wimmer-Czerny
qstall | Eröffnung

http://www.muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/dieEACDE.jpg

Dr. Mütter & die EACDE*: unruh’ im qstall
     *Dr. Berndt Mühlbauer, dermatologische Bassklarinette
     *Dr. Claudia Wiegand, neurologisches Violoncello
     *Dr. Stefan Kressler, notärztlich-praktischer Kontrabass

+ Special Surprise Couple (tiefe Lage, westöstlich, teilw. waldohreulig)
    
a/k/a Duo Stump-Linshalm [quasi zur Approbation von Allem]
     = Petra Stump & Heinz-Peter Linshalm, Bassklarinetten

Posaune, Komposition & künstlerische Letztverantwortung: Dr. Herbert Mütter

Ruhe im qstall
Die Schweine spielen Fußball
Der Ochs stürmt vor und schießt ein Tor
Die Kuh bleibt hinten
Schubandl binden

Es ist nämlich bitte so,

(1) … dass Hans Czerny endlich einen würdigen Präsentationsraum …ääh… präsentiert, es handelt sich um den ehemaligen Kuhstall, und weil man aber Qualität mit Q wie Quåndbiaschtn schreibt, ist’s ab sofort der qstall, wo man seine Zauberweine ab Hof erwerben kann.

(2) … dass Berndt, also mein alljährlich persönlicher Müttermalbegutachter Dr. Berndt Mühlbauer (jaja, Schul- und Blasmusikkollege war er auch, in Steyr, Anfang der 80er-Jahre des vorigen Jahrtausends), unlängst (huch, schon wieder fast ein Jahr!), bei einer geburtstäglichen Feierstunde in den Weingärten des Wagrams auf mich zugekommen ist und mir einen Kompositionsauftrag erteilt hat: »Ich hab da ein Trio mit zwei Kollegen, die wissen zwar noch nichts davon, dass wir zusammen spielen; ich will aber, dass Du ein Stück für uns schreibst.« Nun, ein Stück schreiben ist die eine Sache, dass es aber erst gilt, wenn das Stück öffentlich aufgeführt wurde, die andere. Diese Uraufführung erfolgte im passenden Rahmen der Langen Nacht der Demeterhöfe, alles aber eingebettet in die umfassende gegenwärtige Lange Nacht der Menschheit, wie sie sich nicht nur auf Ibiza emaniert.

Soviel konnte ich vorab berichten: Es wird ein genialisches Fest. Und so kam es auch. Alle waren ful-mi-nant!

Zurück in Wien (mit dem Rad bis Tulln, mit Patschen – MERKE: mit einem Patschen, Scherben liegen überall herum, ist immer zu rechnen; der Spaniel der freundlichen Pickzeugspender hörte auf Basti), hat sich in mir eine große Zufriedenheit und Freude ausgebreitet.

Späterhin, wenn man sich gegenseitig fragen wird »Wo warst du am 18. Mai?« – wir werden’s alle wissen.

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In weiterer Folge besteht mein persönlicher Plan darin, dass ich, bis ich des jeweiligen Fachgebiets als Patient bedarf, ein entsprechendes Ensemble (erweiterbar zum Orchester) von Ärzten jeglicher Disziplin und Spezialdisziplin um mich schare: Es wird den Namen Dr. Mütter’s Leibärzte tragen.

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Freitag, 3. Mai 2019
Fels am Wagram (A)
, Weingut Wimmer-Czerny
WeinKult 18

http://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/2012/12weinkult11_1.jpg

David Schalko, Sprachliches

Wolfgang Puschnig, Saxophon, Flöte
Christoph Cech
, Wurlitzer, Virus™
Sascha Lackner, Kontrabass
Bertl Mütter, Posaune; Intendanz & Conférence

Hans Czerny, Eröffnungsredner

Beim WeinKult ist, wie bei unserem Wein, das Beständige am literarisch-musikalischen Programm (der -Kult zum Wein-) dessen stetiger Wandel. Gelingt es unserem Hofintendanten Bertl Mütter jedes Mal, dass neben langjährigen Freunden immer wieder auch neue Künstler zu uns finden, so kommen heuer zwei, bei denen wir uns selbst fragen, warum sie nicht schon längst bei uns zu Gast waren. Ihre Kurzvorstellung hier rahmt das Line-Up der 18. WeinKult-Edition ein:

https://puschnig.com/media/fotogallery/photo_0_gr.jpg

Sagt man in Österreich Saxophon, so fällt einem zuallererst Wolfgang Puschnig ein: Heuer kommt der so vielseitige und erfreulich melodienselige Erzmusikant, und auch seine Flöte hat er dabei.

Mit unvergleichlicher Grandezza wird wieder einmal Sascha Lackner bei uns seinen Kontrabass zupfen und streichen. Nach einer unfreiwilligen Pause im Vorjahr beehrt uns Christoph Cech, inzwischen (auch) oberösterreichischer Landeskulturpreisträger, abermals am historischen Wurlitzer samt Schlagzeug. Alles in allem dräut also druckvoll-subtiles Spielen, welches gerne auch unser – längst pragmatisierter – Bertl Mütter (die Hofintendanz ist des Freiberuflers einzig fixes Amt) mit seinem Schagerl Mut!horn-s für sich reklamieren will. – Wir werden hören und sehen!

Den Rahmen schließend kommen wir zum zweiten Nochnichtdagewesenen, dem unermesslich kreativen David Schalko, der das literarische Freispiel – wenn es sich ergibt, im Infight mit den Musikanten – aufnimmt: Auch das wird so noch nicht da gewesen sein.
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Kurzreport: Alle(s) sehr entspannt, und wären wir nicht beinah alle jenseits der 50, wir müssten sagen: Tschillig. Große Freude und höchster Genuss allseits. DANKE.

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Samstag, 6. April 2019
Kramsach (A)
, Kunstforum, Troadkastn
Soziales Tourismus Jagd
Eine Ausstellung von Realien derselben Wirklichkeit
Hermann Glettler
, Kunst
Bertl Mütter
, Posaune

Hermann Glettler ist von Beruf katholischer Bischof. Zeitlich gedrängt auch Künstler. Bruchstellen und Entzündungsherde des Sozialen macht er zum Thema. In der Realien-Ausstellung von Kramsach auch bildhaft. Er zeigt Bildmontagen der Entleerung und Vernetzung. Übungen des Loslassens, stümperhaft und fehlerhaft. Auch Religion macht Fehler. Abgründig. Gefahr der Überhöhung. Die Entfremdung von Heimat kommt nicht zu kurz. Anders als Tourismus. Menschen werden zu Gejagten. Wir alle sind Jägermeister. Versicherungswahrung. Zweit- und Drittaufnahmezentren müssen eingerichtet werden. Der Fachbereich Realien vermittelt Kenntnisse über die Beziehung des Menschen zu Gesellschaft und Mitwelt. Gott kommt nicht eigens vor. Der Ort der Präsentation ist ein Freiraum des Humanen. Integration findet statt. Der Ausdruck ist zu technisch. Trost und Zuversicht passen besser. Herzliche Einladung zu einer Realien-Show. Der Abverkauf zugunsten von ist vorgesehen. Entsprechende Mittel sind vonnöten.

https://www.stefanglettler.com/site/assets/files/2266/hermann-glettler-space-night.680x0.jpg

Es ist jedesmal eine erfreuliche und zugleich (bzw. deswegen so erfreuliche) heikle Herausforderung, der Kunst meines nunmehr mit einem Plus im Namen versehenen Freund akustisch nahe zu treten.

PS: Die Show ist bis 4. Mai 2019 geöffnet.

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Samstag, 9. März 2019
Plawenn (I),
Ansitz Plawenn
Bertl Mütter in Plawenn
»Zur Faste«

https://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/plawenn.jpg

Viele Jahre schon kennen und schätzen wir uns, Konrad Meßner und ich, angefangen vom Xong-Festival (und vermutlich davor), als ich seinerzeit mit Franui in Mals war. Plawenn, das liegt nun etliche Meter oberhalb Mals, auf dem größten Schuttkegel (oder heißt’s Schüttkegel?) der Alpen thront der höchstgelegene noch bewohnte Adelsansitz der Alpen auf (ca., die Angaben differieren – Anm.) 1730m ü. d. adriat. Meere. Okkasionell bin ich wieder einmal vorbeigekommen (zuvor habe ich diesmal im Innsbrucker Dom den Aschermittwoch eingeblasen), und diesmal hat’s zum ersten Male gepasst, dass es nicht lediglich eine Denk- und Diskursklausur wurde, sondern auch, dass Menschen gekommen sind, um sich von mir eine notabene konfessionell ungebundene Fasten-Berg-Beschallung mitgeben zu lassen, hinunter ins Tal, und, so bat ich, »man unterbreche mich, sollte es zur Predigt ausarten, dass sollen andere machen, die machen es besser und mit übertragener Autoriät, wer’s glauben mag.«

Ein gelungener Akt der Resonanz war’s, im Idealfall.

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Anmerkung, zur steuertechnischen Klarstellung vlg. Disclaimer:

Meine Mitwirkung bei diesem künstlerischen Ereignis erfolgte als ein auf einer langjährigen persönlichen Beziehung beruhendes sog. persönliches Sponsoring. [Keinerlei materielle Entgelte.]

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