aktuell

Freitag, 25. Oktober 2019, 19.00
Steyr (A)
, Museum Arbeitswelt
Weltkrieg: Ein bunter Abend

http://museum-steyr.at/wp-content/uploads/2019/09/MAW_newsletter-weltkrieg-10-19-1.jpg

»Bunter Abend« – angelehnt an das beliebte Format des 19. und 20. Jahrhunderts erinnern Schauspieler/innen, Musiker/innen und Perfomer/innen mit Liedern, literarischen Texten, Zeitdokumenten und einer Tanzperformance an den Beginn des Zweiten Weltkrieg vor 80 Jahren. Berichte eines Weltkriegsteilnehmers und einer Auschwitz-Überlebenden führen die unheilvollen Folgen des NS-Regimes vor Augen.

»Wenn du jemanden triffst, der an Europa zweifelt, nimm ihn bei der Hand und gehe mit ihm über einen europäischen Soldatenfriedhof.«
Jean-Claude Juncker

Der Friede in Europa ist für Nachgeborene selbstverständlich geworden. Um diesen Frieden muss heute wieder gerungen werden, solange in Demokratien noch dafür gekämpft werden kann.

Mit: Gergely Dudás, Julia Frisch, Silke Grabinger, Matthias Hacker, Veronika Kraxberger, Alexander Knaipp, Linda Lang, Alenka Maly, Bertl Mütter, Bernhard Schmalzel, Julia Wieser

Zeitzeuge: Franz Karl Stanzel (*1923)
Zeitzeugin: Hely Seinfeld (1924–2005)

Idee, Konzept+Gestaltung: Waltraud Neuhauser-Pfeiffer, Erwin Dorn; Michael Atteneder, Katharina Höfler; Bertl Mütter

Nach oben


Dienstag, 26. November 2019, 19.00
Innsbruck (A), Historischer Schwurgerichtssaal
»Journey Towards Silence«
mit Florian Berner, Violoncello, und Bertl Mütter, Posaune
Musik von und nach Bach, Schubert, Ligeti, Sculthorpe, Sollima und Mütter

https://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/bernermuetter/bernermuetterhorta18.jpg

Der historische Schwurgerichtssaal (in ihm ereignete sich der legendäre Prozess gegen Philipp Halsmann) markiert den Beginn unserer Justice?-Tour, die im Herbst 2020 in der Justizvollzugsanstalt Garsten fortgesetzt werden wird.

(Details folgen.)

Nach oben


Freitag, 29. November 2019, 13.33
bis
Samstag, 30. November 2019, 17.31
Salzburg (A)
, Universität Mozarteum
Tagung: Ist Kunst ein Sonderfall?
Qualitative Forschungsansätze in den künstlerisch-pädagogischen Fächern im interdisziplinären Diskurs

(Ich glaube: Ja.)
(Wie alles andere auch.)

Erik Esterbauer und Andreas Bernhofer, die beiden Programmgestalter, haben mich zu dieser Tagung eingeladen, weil ich ihnen halt eingefallen bin – und weil ich (seinerzeit, 2013) der allererste war, der das Studium zum Doctor artium abgeschlossen hat – und instantly zum Dissidenten dieser (in ihrer zeitgenössisch humorfreien Deutungsmode) zweifelhaften akademischen Zumpft wurde.

Damals habe ich bekanntermaßen zu einem sonochnichtdagewesenen Höhenflug an- bzw. abgehoben.

»Das Quirx mit der künstlerischen Forschung.
Ein Erfahrungsbericht (mit Tonbeispielen an der Posaune).«

In meiner Dissertation »Das Geräusch-das-man-macht-bevor-man-anfängt-zu-dichten« habe ich versucht, meine kreativen Prozesse zu untersuchen, eine Art Vivisektion mit dem Anspruch, dass der – ja wer?! – Proband/Patient/Delinquent, also ich, tunlichst überlebe, im Idealfall mit kommunizierbarem Erkenntnisgewinn und ohne Inhibition weiteren kreativen Schaffens qua selbst gestellter Befangenheitsfalle. Operation gelungen. Ist aber bei einer sich etablierenden (neuen?) Forschungskaste nicht soo gut angekommen. Davon will ich, auch in trombonautischen Ausflügen, erzählen.

http://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/2013/diss2.jpg

Ich darf also einen Beitrag in der Tagung (Vortrag) leisten – und werde auch ein kleines Konzert geben. Man verfolge das angegebene Link für emergierende Details.

Sooderso: Große Freude & Ehre. Ich schwöre.

(Merke: Du sollst nicht schwören.)

Nach oben


agenda

 

bio

solo

ensemble

komposition

dramaturgie

text

workshop

schule des staunens

 

audio

foto

video

 

finden

impressum

 

muetter.at
muetter.at
muetter.at