trombohuwabone

eine ernste jandliade vum bertl mütter

bertl mütter mit seiner muthorntrombone staunt sich durch jandls sprachtohuwabohu: eine dichterliebende aneignung (ja, schumann schaut auch vorbei!), voll heiligem ernst. ganz wie von allein ersteht da ein vielstimmiges spiel der imagination, unverstärkt, leise, mit zarten zwischentönen und viel raum zum persönlichen weiterstaunen und -freuen.

ernst ist es und trombonisch und tohuwabohisch; ist das doch (gen 1,2) der urzustand von allem auf der erde, meist übersetzt mit wüst und wirr (luther sagt leer statt wirr). was den geist (gottes? welchen gottes? jener, welcher ganz ernst zusieht?) betrifft

(er schwebte bekanntlich über den wassern),

so will ich mir zunächst einmal einen kindlichen greis vorstellen, mich weiter hanteln, bis zu einer – es werde licht! – schubertlichen (?) nachthelle, heiter und rein.
dieses war der vierte vers und der fünfte …

(so hört es sich zumindest an)

wie gesagt, ernst.

wie gesagt, voller wüst wirrer leere.

heuligör örnst, bötte för öns!

donke.

donke.

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