schubert:winterreise:mütter

Bertl Mütter
Posaune, Stimme, Euphonium, Muschelhorn, NachKomposition

Meine Destillation der Winterreise, genau in dieser Reihenfolge: schubert:winterreise:mütter.

Ich bin kein im klassischen Sinn ausgebildeter und agierender Vokalist. Posaune und Euphonium sind zu Körperteilen geworden. Ich antworte dem Ruf von Schuberts Musik und Müllers kraftlosem Helden mit meinen heutigen, sehr persönlichen, vielleicht auch verstörenden Sprachen. Im Idealfall ohne Scheu, Hemmungen oder vorauseilende Selbstzensur. Es ist meine mir mögliche und notwendige Hommage an die Winterreise, Schubert, Müller, Patzak, Louis Armstrong, Hotter, Prégardien, Hampson, Quasthoff, Fischer-Dieskau, Chet Baker, Wunderlich...


nachtrag (vorweg)

(1) „Die Krähen behaupten, eine einzige Krähe könne den Himmel zerstören. Das ist zweifellos, beweist aber nichts gegen den Himmel, denn Himmel bedeutet eben: Unmöglichkeit von Krähen.” (Franz Kafka)

(2) Die Posaune ist ein himmlisches Instrument. Sie verschafft aber auch und vor allem der Unterwelt Gehör.

(3) Den Wiener Schubert können wir uns nicht in München oder Zürich vorstellen.

(4) Der Himmel in Wien hängt voller Geigen.

(5) Im Winter, schätzt man, leben in Wien etwa 300.000 Saatkrähen.


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