gert jonke, 4.8.2006


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Lieber Bertl Muetter!

Atemberaubend, wie Du das machst: das aufregende u. zugleich beruhigende Auf- und Austönen Deiner Posaunenlieder im beinahen Flageolettgewebe … immer mitschwingend auch die Sehnsucht, endlich auch jene Länder zu bereisen, die einer derart weit entfernten Zukunft angehören, daß wir sie in der uns noch verbleibenden Lebenszeit gar nicht mehr, weder erreichen noch bereisen könnten, was uns aber mit Hilfe dieser Musik – zumindest abschnitt- oder stellenweise – möglich wird: aufgrund der plötzlich verfüglichen, zu mehrstimmigen Reiserouten transponierten Obertonfluglinien.
Selbst gesetzten Falls, wir wären eines Tages gegen jede Erwartung dazu in der Lage, diese erwähnten, uns unerreichbaren Länder plötzlich irgendwie tatsächlich zu bereisen, wären dann aber die ersichtlichen Landschaften dieser bis dorthin unbetretbaren Länder und Landstriche daraufhin womöglich nur mehr ein matter Abglanz und eine maßlose Enttäuschung: im Vergleich zu dieser Musik, wie wir sie jetzt von Dir hören!

Dein Gert Jonke

(deshalb heute leider zwangsläufig grußlos)

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