Kunst als Wissenschaft

  
u/o Mütter und die Geräusche

Beim Blättern in Büchern über Ästhetik hatte ich immer das unbehagliche Gefühl, ich lese die Werke von Astronomen, die niemals die Sterne betrachtet haben.
Jorge Luis Borges

Was für eine Welt müsste das sein, wie müsste sie aussehen, damit sie von Rechts wegen dem wissenschaftlichen Wissen unzugänglich wird?

Quentin Meillassoux

Ich halte das vorweg unverfälscht zugelassene inwendige Aufwallen für eine taugliche Grundstrategie der Erkenntnisfindung und -absicherung.

Bertl Mütter

  
Es ist kein Zufall, dass ich über Bertl Mütter (ab jetzt »BM« sowie »MB«, »M«, »B«, »Mütter« oder »Bertl Mütter«, niemals aber »Herbert« oder »Bert Mütter«) und (ab jetzt bisweilen »&«) seine Kunst schreibe. Deshalb tue ich auch gar nicht so, als ob ich ihn nicht kennen würde & ganz objektiv & gestreng & kritisch &swff. wäre. Ich bin natürlich nicht objektiv, was BMs Kunst betrifft. Genausowenig wie ich das bei meiner eigenen Schreiberei bin. Oder wie es irgendwer sonst bei der künstlerischen oder wissenschaftlichen oder sonsteiner Tätigkeit von sich selbst oder irgendjemand anderem ist.

Deshalb gleich und vorneweg: Ich mag, was M mit seiner Posaune & seinem Mut!horn und seiner Stimme macht & ich mag auch, was er in seiner Dissertation — die er eine »Schule des Staunens« nennt — macht & ich mag deren Titel »Das Geräusch-das-man-macht-bevor-man-anfängt-zu-dichten« & ich mag, dass dieser Titel aus Alan Alexander Milnes (von Harry Rowohlt übersetztem) Theorieklassiker »Pu der Bär« stammt.
Ich mag das alles, dieses wilde Ding, diese Text-Bild-Ton-Bricolage, die vorgeblich und tatsächlich um das »Suchen Finden Erfinden Entdecken des Klangs« kreist, & die Auftritte von BM (die auch so um alles Mögliche und Unmögliche kreisen), weil sie mich anregen. Zu dem, was Sie gerade lesen, zum Beispiel.

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