der spaziertänzer

Portrait des Posaunisten Bertl Mütter

von Renate Burtscher

Erstausstrahlung: Radio Österreich 1, 27.2.2009

Die teilweise immer noch erstaunlich aktuelle Sendung können Sie hier anhören oder herunterladen.

Er sei der Erfinder des ›Spaziertanzes‹, meint der Schriftsteller und zeitweilige Duopartner Josef Haslinger, so etwa könne man den eigenartigen Bewegungsdrang bezeichnen, in den Bertl Mütter verfalle, sobald er seine Posaune in Händen halte. Sichtbar sei seine Musik und manchmal spiele er mehrere Stimmen gleichzeitig … vielleicht weil sein Name ihn zur Mehrzahl verpflichtet?
Bertl Mütter ist ein großer Posaunenindividualist, gebürtig aus Steyr, einer, der auf seinem Instrument stets neue und aufregende Pfade beschreitet. Seine Solo-Konzerte sind legendär; er zieht sein fasziniertes Publikum unmittelbar in den Bann seiner Musik und seiner Persönlichkeit. Konzerte führen und führten ihn in die ganze Welt, von den Slums von Jakarta über den mexikanischen Dschungel, die Musikhalle Hamburg, das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig bis ins Wiener Konzerthaus.

(ö1 gehört)

Ein halbes Jahr hat Renate Burtscher an diesem – alles andere als lobhudelndem – Portrait gearbeitet, es war ein aufmerksames Befragen, ein Hören, tief hinein.

Die Zwischentexte hat Chris Pichler gelesen, eine besondere Freude. Horchen Sie insbesondere, mit welchem goût sie das Wörtchen Schagerl ausspricht. Zum Niederknien.

Giselher Smekal hat noch einen Textbeitrag für die Ö1-Website verfasst.

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