aktuell

Donnerstag, 16. Juli 2020, 20.00
Klagenfurt (A)
, Künstlerhaus
Promenade
Ein Umgang mit der Schule des Staunens
   von und mit
Bertl Mütter
, Trombonaut

Im Rahmen der von Céline Struger kuratierten Ausstellung »Mit Bergen den Blick reparieren«.

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Bertl Mütter, Blick gen Süden (Ferlacher Horn, Koschuta, …?)

Ich stelle mir vor, dass ich einen (ritualisierten) landschaftlichen Umgang bei ausgewählten Exponanten der Ausstellung unternehme, nennen wir es einmal, wenig originell »Promenade« – was ja eher nicht mit Bergen, vielmehr mit einer Kur-Umgebung assoziiert wird. Indes, von der Kur-Promenade haben wir freien Blick zu den blickverstellenden Bergen…
Aus der Korrespondenz mit dem Kunstverein Kärnten

Nach meiner Bespielung der Kambium-Ausstellung im September 2019 nun also der nächste Streich. Da hat sich eine wertschätzende Partnerschaft mit dem Kunstverein Kärnten ergeben.

Hocherfreulich.

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Freitag, 17. Juli 2020, 20.00
Klagenfurt (A), Villa For Forest (Viktringer Ring 21)
SPIELEN! – DIE 16. GALANACHT DER IMPROVISATION

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Andere sagen ab – wir SPIELEN! Den Abschluss unseres Workshops zelebrieren wir, DIE ACTUELLE CAPELLE, heuer in der Villa For Forest, was für ein gastfreundliches Exil (DANKE, lieber Raimund Spöck!), noch dazu mitten in der Stadt. Wir dürfen uns hier willkommen wissen, ohne alles Heucheln. – Und unser p.t. publico selbstredend auch, herrzlichst!

Anschließend kulinarisches Beisammensein (idealerweise mit Bleder Kremschnitten).

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Samstag, 18. Juli 2020, 17.30/18.00/18.30/19.00/19.30 (gestaffelte Slots)
sowie
Sonntag, 19. Juli 2020, 17.30/18.00/18.30/19.00/19.30 (gestaffelte Slots)
Stübing (A), Freilichtmuseum
styriarte – S
ommernachtstraum

Mit Arianna Savall & Petter U. Johansen, Citoller Tanzgeiger, Raphael Meinhart, Michael Nagy, Studio Dan, Bertl Mütter und Johannes Silberschneider.

Eigentlich spielt Shakespeares »Sommernachtstraum« ja in einem Wald bei Athen im antiken Griechenland. Aber all die Geister, Elfen und Nymphen, die der Dichter da beschwört, sind natürlich nicht nur am Mittelmeer daheim, sondern finden sich durchaus auch in unseren Gefilden. Sie mögen vielleicht nicht Titania oder Oberon heißen, aber über die Zauberkräfte der Natur in magischen Pflanzen und verführerischen Düften verfügen auch sie mindestens genauso gut. Wir suchen die Geister der Natur im Museumsdorf Stübing, wo der große steirische Volksschauspieler Johannes Silberschneider ihnen in Versen huldigt, während eine ganze Schar von illustren musikalischen Gästen sie besingt. Mit dabei ist unter anderem ein Duo, das schon in sich selbst mediterranen Zauber und nordische Magie vereint: Arianna Savall und Petter Udland Johansen, die als »Hirundo Maris« Brücken in alle Himmelsrichtungen bauen. Und für die Alpenländer stehen nicht nur die vitalen Citoller Tanzgeiger, sondern auch der Extremposaunist Bertl Mütter.
styriarte

Mit meiner matt patinierten Posaune will ich mich Spielarten von Nacht widmen, wie sie ihr innewohnen und zugedichtet werden: Abendlich-morgensternige Andacht, Stillen (es gibt deren etliche Arten), nachtmahrige Traumungeheuer, Liebesnacht um Liebesnacht – und was sich sonst noch so alles um Mitternacht (in einem) verklärend abspielen mag. Auch den Mond mag ich herbeibesingen, anheulen. Schlaf? – Wer weiß. In fünf Acten: Seien Sie gespannt, zu welchem Sie Ihr sommernächtliches Los vermittelt.
(Vorhabenserklärung des Künstlers, 20. Mai 2020)

Bei Regen spielen wir in der Helmut List Halle, Graz.
für alle Samstag-Slots (18.7.): Sonntag, 19.7.2020, 14.00.
für alle Sonntag-Slots (19.7.): Sonntag, 19.7.2020, 19.30.
Dauer der Vorstellungen etwa 3 Stunden.

Selbstverständlich müssen wir hinzufügen, dass all unsere Bemühungen nur dann realisierbar sind, wenn sich die Lage in Österreich in der Zwischenzeit nicht wieder verschlechtert und uns im Juli ein Veranstaltungsverbot zwingt, auch die neuen Pläne wieder aufzugeben. Wir blicken aber optimistisch in die nahe Zukunft und setzen alles daran, unseren Künstlerinnen und Künstlern wieder Liveauftritte zu ermöglichen.
styriarte, künstlerisches Betriebsbüro (interne Mitteilung)

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Freitag, 31. Juli 2020, 18.00
Fels am Wagram (A)
, Weingut Wimmer-Czerny
WeinKult 19
C

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Mercedes Echerer, Rezitation

Christopher Haritzer, Klarinetten
Christoph Cech
, Wurlitzer, Schlagzeug
Ewald Oberleitner, Kontrabass
Bertl Mütter, Posaune; Intendanz & Conférence

Hans Czerny, Eröffnungsredner

Wir müssen hier nicht umständlich erklären, dass just uns dieses Virus betrifft, laber laber. Geht ja allen so, wir können kürzen.

Wir sind noch einmal zurück in die Stallungen gegangen und legen nach exakt drei Monaten aufgezwungener Muße mit vervielfachtem Eifer nach: WEINKULT 19C!

Damit der WeinKult auch bei seiner 19. Ausgabe als idealtypisches Symposion zelebriert werden kann, hat unser persönlicher Hofintendant Bertl Mütter wieder einmal keine Aufwendungen gescheut, eine erlesene Runde hochkarätiger Kunstschaffender auf unseren Hof zu locken. Wir werden wie stets dafür sorgen, dass sie allesamt wiederkommen wollen.
Praktisch jedes Jahr ist uns dies bei Christoph Cech gelungen, er werkelt musikalisch an Schlagzeug und Wurlitzer. Christopher Haritzer ist zum ersten Mal zu Gast, und er wird uns mit beherztem Klarinettenspiel in allen – und für alle – Lagen erfreuen.
Am Bass beehrt uns heuer wieder einmal der bei uns so überaus geschätzte Ewald Oberleitner mit seiner altersweisen Klanganwesenheit.
Last but not least ist die unvergleichliche, ungemein beherzte Mercedes Echerer (das war jetzt neunmal der Vokal e en suite!) die Actrice des Abends. Bertl und Mercedes kennen einander von den Sommerspielen Melk, bei denen sie gegen Ende des 20. Jahrhunderts aufgetreten sind, er als Musiker, sie als Hexe. Entgegen möglicherweise nun aufkeimende Klischees sei angemerkt, dass es diesmal literarisch um den – Überraschung! – Wein geht. Bereits vorab kann verkündet – sagen Sie niemals hinausposaunt – werden: Die mercedesecherersche Recherche wird ein hochgradig kunstvolles Weinlesen zeitigen. In verschlungenen Interaktionen von Wort und spontaner Musik – der auch Bertl Mütter wesentliches hinzuposaunt – wird uns ein Pfad zum bewusst-sinnlichen Genießen gewiesen, der noch lange nachwirken wird.
Angenehm-anregend, versprochen!

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