aktuell

SCHEISSE AUCH CORONISIERT

Freitag, 25. September 2020
Wien (A), Franziskanerkirche
»Trost. Wege aus der Verlorenheit«
Buchpräsentation
mit den Autoren
Hermann Glettler und Michael Lehofer
Musikalische Gestaltung: Bertl Mütter, Posaune

https://www.styriabooks.at/temp/image/11938/original/87c38-504-fit-85/trost-11938.jpg?t=1588835506

Zuversicht! Leidenschaftlich leben.
Trost ist gefragt. Der Blick auf unsere Welt, die sich in einer ökonomischen und sozialen Schieflage befindet, lässt da keinen Zweifel. Existenzielles Leid verlangt nach Trost, nicht nach billiger, zynisch klingender Vertröstung. Wirklicher Trost beginnt mit der Befähigung zur Aufmerksamkeit und zum Mitleid. Und wer getröstet ist, kann trösten – Wertschätzung zusprechen, Unrecht benennen. Trösten ist Ermutigung, den Blick zu wenden. Ein Plädoyer für die Wirklichkeit und gegen die Illusion. Hermann Glettler, Bischof und Künstler, und Michael Lehofer, Psychiater und Psychologe, zeigen auf, wie und wo das Trösten stattfindet. Feinfühlig führen sie zu einer Lebensperspektive mit größerer Zuversicht. Ihre Botschaft lautet: Alles, was dir genommen wird, so bitter es auch sein möge, ist eine Übung zur inneren Freiheit.
(Verlagstext)

Es sei zu wenig Rücklauf gewesen, die Leute verunsichert, etc. Deshalb stehen hier nicht mehr die Telefonnummer und Emailadresse vom Sytriaverlag.

Wir brauchen TROST.

(Wen’s interessiert: Ich übe weiter!)

Nach oben


VERSCHOBEN (tba)

Linz (A), Med Campus Uni Linz
Krankenhausstraße 5
Architektur Hören
Konzert und Feier
Bertl Mütter
, Trombonaut im Raum
Klaus Laczika, Klavier

https://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/2020/architekturverschoben.jpg

Tja … diese schöne Veranstaltung wurde nun also auch coronisiert … aber aufgeschoben ist ja nicht aufgesogen (oder wie sagt man?).

Wenn wieder alles (Alles) gesund und unansteckend ist, hmm, leider geht’s halt nicht, dass man alles (Alles) nachholt. Es wird nicht automatisch alles (Alles) dichter.

Wir dünnen aus.

Nun denn, so wär’s in etwa gewesen. Und wird’s sein:

http://www.lorenzateliers.at/wp-content/uploads/2019/07/412_Medcampus_01_PR-uai-2064x1155.jpg

Ich war auf der Baustelle, mit Pia Goldmann, der leitenden Bauherrenvertreterin und mit so einem weißen Helm. Da habe ich erst verstanden, warum Architektur Hören das ausgerechnet im gegenwärtigen Baustadium machen. Also nicht zum Richtfest (da wären wir ohnehin zu spät) oder zur Inbetriebsetzung vlg. Eröffnung. Nämlich: Das Gebäude verrät gerade noch seine Funktionen, die hernach, wie sich das gehört und wie es sinnfällig ist, tunlichst verborgen bleiben mögen. Wir erleben den Raum also mitsamt seinen späterhin verborgenen Innereien, blutt, wie sie in der Schweiz sagen täten, nokkad (sagt man im Oberösterreich).


Mit einem urbanen Konzept hat LORENZATELIERS den EU-weiten Wettbewerb um den Neubau der Linzer Medizinischen Fakultät einstimmig gewonnen. Der besondere Reiz dieses Projektes liegt in der Chance, mit dem Allgemeinen Krankenhaus und der Universität ein Stück Innenstadt zu kreieren. Der Campusgedanke fördert Forschung, Austausch und Kommunikation. Die Mischung aus Lehr- und Forschungsräumen, Büros, Bibliothek, Café, Supermarkt und Geschäften rund um einen offenen Campus erzeugt eine lebendige und attraktive Stadtatmosphäre. 1.800 Studenten sowie 250 Professoren und Wissenschaftliche Mitarbeiter werden in Zukunft im 12.500 m² großen Gebäude lernen, lehren und forschen.
Das große Bauvolumen ist in vier Kuben um einen gemeinsamen Platz gruppiert. Die vier Hauptfunktionen Hörsäle, Labors, Büros und Bibliothek können so jeweils in einem eigenen maßgeschneiderten Gebäude untergebracht werden. Die Gliederung in vier getrennte Baukörper ermöglicht es, für die unterschiedlichen Funktionen optimale räumliche, technische und gestalterische Lösungen zu entwickeln.

Nach außen bilden diese Gebäude ein kompaktes Ensemble zwischen AKH, Blutzentrale, Krankenhausstraße und Park. Der zentrale Platz in der Mitte liegt im Schnittpunkt der Wege durch das Gelände, öffnet sich zu den angrenzenden Räumen und wird so zum urbanen Treffpunkt. In den Erdgeschoßzonen um den Platz sind die öffentlichen Funktionen wie Foyer, Café, Veranstaltungsraum und Geschäfte angeordnet.

Meinhard Lukas, Rektor der Johannes-Kepler-Universität: »Das Siegerprojekt von LORENZATELIERS schafft einen offenen, modernen und vor allem inspirierenden Ort. Die Menschen, die an der Medizinischen Fakultät lehren, forschen und studieren, werden sich in diesen Gebäuden wohl fühlen.«

lorenzateliers.at

 

http://www.lorenzateliers.at/wp-content/uploads/2020/01/KUK_HS_096-uai-2064x1376.jpg


(Architektengedanken)

Von uns aus ist dieses Projekt eine ODE an den RAUM.
Diversität ausgedrückt durch VIER unterschiedliche Gebäude, die gemeinsam eine Gruppe bilden und einen öffentlichen Raum. Vier verschiedene Grundmaterialien des Bauens charakterisieren die vier: Beton, Holz, Stahl, Ziegel/Keramik. Es ist eine Interpretation für die Universität, die unterschiedliche Wahrheiten als Grundlage erkennen soll.Besondere Räume sind:
•  Die LEHRE: Aula, Stiegenhaus, Hörsäle in Beton
•  Der BALKON auskragend aus der LEHRE, auf dem ich mir einen Posaunisten, Trompeter o.Ä. vorstelle.


Also der Posaunist als Balkonauskrager. Täterätää! … wird’s aber nicht so gaanz spielen, hehe!

Was aber machen nun Laczika und Mütter?

… ein Konzert wird es, aber ganz so auch wieder nicht. Sagen wir es so: Beide, jeder für sich – zuletzt ein bissl miteinander »An die Musik« – erzählen, mit Worten und Klängen am Klavier bzw. als Trombonaut im Raum, über den akustischen Raum an sich, seine akustische, sinnliche Erschließung, die Weite in Klang und Raum. Bruckner dürfte wohl auch vorbeiwehen, und hernach gibt es Brot und Wein und das p.t. publico benenne uns, was das eben gerade war.


Eine Veranstaltung der Kepleruni Linz.

Entwickelt und präsentiert von Architektur Hören. Die sind wirklich gut.

Soviel ist sicher: In Linz muss man sein.

Nach oben


meanwhile…

Ich kenne meinen Weg so wie der Bach den seinen.
Jules Renard

Dieser Tage passiert ja allzu bekanntermaßen wenig Unmittelbares im gleißenden Licht der Öffentlichkeit.*

Wenn wieder was im Anflug ist (gegenwärtig hängt ja alles ein bissl in der Luft) …

… werden wir zuallererst deren Freigabe von den Behörden erfahren und ich promptest hier davon zu berichten wissen. Fruchtbare Momente gibt es weiterhin etliche, darf ich versichern. Versprochen. (Gewisse Versprechen gibt man sich selber sogut alswie der Welt.)

Sie können mich gerne auch in diesen corona-gekrönten Zeiten kontaktieren, und ich liefere Ihnen – hernach (das kommt!) – Töne, unerhörte Töne! Und mehr als das!

______________________
*… etwa: Künstlerische Arbeit mit Studierenden an unseren Musikuniversitäten (nunja das gerade auch nicht), Recherchen aller Art, das Componîrn und Concipîrn allerleier Werke und dramaturgischer Abläufe nachgerade utoperantischen Ausmaßes, Ertragen beigeordneter Demütigungsrituale seitens öffentlicher Fördergeber; tatsächlich unwiederbringlich Wichtiges wie Liebes- und Freundschaftsdienste, sowie runde und eckige Geburtstage, Jahrestage, …


Achja: Auf vielfachen Wunsch gibt es nun wieder täglich das Mütterlog.

Nach oben


muetter.at
muetter.at
muetter.at