Schwarzlochregion Samstag, 8. 6. 2019, 11:03

26-Jähriger lieferte sich im Waldviertel wilde Verfolgungsjagd
kurier.at

»Der Berufsschüler raste im Wagen der Polizei mit bis zu 160 Stundenkilometern davon.«, erfahren wir weiter; gestellt, habe er sich dann noch hinterm Lenkrad verspreizt. Dass der Fluchtversuch also nicht einmal (schon gar nicht?) in einem Polizeiauto gelingen konnte, zeigt wieder einmal, wie schwer es ist, sich selbst zu entkommen: möglicherweise unmöglich; bis zuallerletzt und selbst im Waldviertel, wohin gewisse Wiener doch so gerne aussteigen.
Am ehesten führen ja kontemplativere Methoden (Nachsinnen, Nasenbohren) in die Nähe eines derart ereignishorizontalen Ziels: Nirvana, das ist, wo nichts mehr weht. Vergessen wir also zuallererst das windradgesättigte Weinviertel. Und leider auch jenes des Waldes, weil bekanntermaßen weht (waht) ja von dort der Wind.

Jetzt – blicken wir gespannt auf die Wahlen im Herbst, Drachensteigzeit. Sicher ist: solange sich jeder um sich selber dreht, entkommt keiner dieser Satelliten ihrer selbst.

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