Generalprävention Sonntag, 8. 4. 2018, 17:58

Die schauderhafterweise wahre Geschichte von einem abgetrennten Penis soll nun also verfilmt werden. Das wollen ganz sicher ganz viele sehen. Was dabei beklemmt ist der Umstand, dass es ein Vierteiler werden soll. Klingt also mehr nach Fleischwolf. Wer sich als Stuntman zur Verfügung stellt, wird wohl ein auf ewig versiegeltes Geheimnis bleiben müssen.

Indes, wir wissen es und sind beruhigt: Der Penis seinerzeit konnte wieder angenäht werden. Das Dokudrama dürfte demgemäß wie folgt verlaufen: 1. (blowup) Penis – 2. Cut! – 3. Zustand: ab – 4. Zustand: Annähung (fadeout).

Ob derart eine generalpräventive Katharsis für allzu vorwitzige Peniseigner gelingt, kann noch nicht mit Sicherheit bestimmt werden.

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