Samstag, 24. Juni 2017, 19.30

Sonntag, 2. Juli 2017, 19.30
Wien (A)
, Werk X im Kabelwerk
Musiktheatertage Wien
Futur exakt oder Wie alles gewesen sein wird

Rückblicke auf Zukünfte von und mit Bertl Mütter (Posaune; in einfachem Deutsch)

Es heißt, die Zukunft sei auch nicht mehr das, was sie einmal war. Dieser Behauptung wollen wir mit der Zeitlupe auf den Zahn fühlen. Wenn wir an den richtigen Rädern drehen, stellt sich heraus, dass alles nicht so kompliziert ist. (Nicht einfacher: anders kompliziert.) Nach wie vor gilt: »Prognosen sind schwierig, besonders wenn sie die Zukunft betreffen.« Wir werden sehen. Immerhin waren schon ein paar dort. Oder will es nachher dann wieder einmal keiner gewesen sein?

Verhandelt wird die Causa The Doors vs. Status Quo. Als Zeugen geladen (u.a.): Jorge Luis Borges, Vladimir Nabokov, Johann Philipp Neumann mit Franz Schubert, H.C. Artmann, Edler von Traumpichl, Louis de Funès. Die üblichen Verdächtigen. Ich aber sage Euch: Seher!

Im Ö1-Abendjournal des 5. April 2017 kam die Meldung: »Der Kärntner Zukunftsfonds ist bald Geschichte.« Mit einemmal erbebte da die Erde, ohne sich dessen vorderhand gewahr zu werden. Keine weiteren Fragen.

http://www.tuev-sued.de/uploads/images/1238496277548717350737/mehr_zukunft-b.jpg

Am 7. Mai 2017, es ist ein Sonntag, erscheinen die Aushängetaschen dreier Tageszeitungen mit dem wohl in Werbeabsicht applizierten Einlagebild einer Versicherung, diese fordert oder verspricht, je nach Zeitung für 90 Cent, 1 oder 1,20 Euro »MEHR ZUKUNFT!« Abgebildet sind zwei Kinder im besten Kinderalter, die, da sie gemeinsam von einem Trampolin hochgesprungen zu sein scheinen, sich in der Luft räkeln, ja, im Augenblick regelrecht festgehalten sind (die Zeit steht still); es droht ihnen jedoch in Kürze das Eintreffen dieser geforderten Zukunft als Auftreffen am Rand, auweh. Wir wollen hoffen, dass es sich um eine Fotomontage handelt. Was das nun über die Versicherung aussagen mag, bleibt uns aufmerksamen Damen und Herren Betrachterinnen und Betrachtern überlassen. Indes, deren Sorgen möchten wir haben.

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PS: Die weiteren von mir überaus geschätzten und teilweise vorgeschlagenen Viertelbeitragstäterinnen sind Anne Bennent mit Karl Ritter, Melissa Coleman mit Radek Knapp, sowie Maja Osojnik.

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Donnerstag, 11. Mai 2017, 19.00

Graz (A), Kunstuni, Orchesterproberaum im MUMUTH
Workshopabschluss mit den Studierenden des PPCM-Master-Studiums

http://www.klangforum.at/files/files/Klangforum%20PLUS/PPCM/ppcm-scan1.jpg

Ich unternehme ja auch abseits meiner öffentlicher stattfindenden Aktivitäten so einiges. Hier handelt es sich um einen Workshop zur Improvisation und szenisch-musikalischen Mitgestaltung, den ich mit den famosen Studierenden im Masterstudium Performance Practice in Contemporary Music (PPCM), salopp gesagt: der Professur des Klangforums Wien an der Kunstuni Graz im April und Mai 2017 in Graz erleben darf. Mit nicht ganz so vielen Notenständern, nota bene.

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Freitag, 28. April 2017

Fels am Wagram (A), Weingut Wimmer-Czerny
WeinKult 16

Anne Bennent, Rezitation
Otto Lechner
, Akkordeon
Ewald Oberleitner, Kontrabass
Christoph Cech, Wurlitzer, Kleinzeug
Bertl Mütter, Posaune & Wunderhorn; Intendanz

http://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/2012/12weinkult11_1.jpg

Diesmal gab es etliches zu begießen: Wir begrüßten Christoph Cech, seit jeher Fixstern im Line-Up des WeinKult-Ensembles, als frischgebackenen Träger des Österreichischen Kunstpreises; wie stets, war er bei uns, völlig unprätentiös, am historischen Wurlitzer und mit etlichem Kleinzeug zu hören.

http://www.christoph-cech.com/media/cechsmiles_b.jpg

Und wir haben Ewald Oberleitner gefeiert, der 2017 zum viertenmal gekommen ist: Gleichmäßig verteilt über seine Lebenszeit würde dies bedeuten, dass er erstmals in seinem 20. Lebensjahr bei uns seinen Kontrabass gespielt hätte. 1957 aber war der erste WeinKult (2001) noch ganze 44 Jahre Utopie.

http://www.kultur.steiermark.at/cms/bilder/162878/80/400/268/248785d9/ewald%20%2811%29.jpg?as_is=J

Als mittlerweile de facto pragmatisierter Hofintendant an Mut- und Wunderhorn,

http://www.muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/bertl/161118_CZ28709_qu_500px.jpg

war ich (und bin fortgesetzt) außerordentlich stolz, als besondere Gäste zwei der Allergrößten präsentieren gedurft zu haben: Die Schauspielerin Anne Bennent und den Zauberakkordeonisten Otto Lechner, beide sind sie gewissermaßen Nachbarn vom Kamp.

http://www.ottolechner.at/fotos/download/presse-03-300dpi.jpg

Zu Annes verzauberhafter Rezitation (vor allem aus H.C. Artmanns »Die Sonne war ein grünes Ei«) haben wir ab Hof die frischeste Musik geliefert. Aber was heißet da dazu: Ein gemeinsames Atmen und Regen wars, dass einem, ganslhautüberzogen, der Atem stocken wollte. Haben uns die Leute erzählt.

http://www.wimmer-czerny.at/images/Trauben1RV06.jpg

Ab Hof, da es der 16. WeinKult war, haben wir – mitsamt den anderen vom Hause Czerny hervorgebrachten Bio-Köstlichkeiten – den neuen 16er-Jahrgang aus den Weingärten am Wagram genossen. Und auf all das (und mehr!) haben wir angestoßen! (Und wie!)

Weiters zu berichten wäre, dass der erstmalig auf Grund der vorhergesagt subarktischen Witterungsverhältnisse kredenzte Glühwein hervorragend gemundet hat und entsprechend eingefahren ist.

Jetzt keine weiteren Worte. Außer: WeinKult 17 wird sich am Freitag, den 4. Mai 2018 ereignen. Wir sehen sich!

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Mittwoch, 19. April 2017, 18.00

Wien (A), Theatermuseum, Palais Lobkowitz
Der magische Raum. Bühne – Bild – Modell
Ausstellungseröffnung

http://www.theatermuseum.at/fileadmin/_processed_/csm_Forschung_Magischer-Raum_MS_S948_2_385x700_6e81d8e967.jpg

»Nach der Begrüßung durch Thomas Trabitsch, Direktor des Theatermuseums, und Sabine Haag, Generaldirektorin des KHM-Museumsverbandes, werden Ulrike Dembski und Rudi Risatti Inhalt und Gestaltung der Ausstellung vorstellen.
Zum magischen Raum soll an diesem Abend auch der Eroica-Saal werden. Mit Poesie und Musik entwerfen Schauspieler Hannes Gastinger und Posaunist Bertl Mütter wechselnde Szenarien.«
Originaleinladungstext (Absatz 2+3), Theatermuseum

Eine ehrenhafte Einladung ist da an Hannes Gastinger und mich ergangen, und bereits die ersten Proben und Vorbesprechungen haben große Freude gemacht. (Man ahnt ja oft nicht, wieviel Vorbereitung hinter so einer scheinbar kleinen Angelegenheit wie einer Ausstellungseröffnung stecken kann.) … Nicht nur aus phonetischen Gründen freue ich mich sehr auf die angekündigte Ausstellungsgestaltungsvorstellung seitens Ulrike Dembskis und Rudi Risattis, letztselbigen ich bereits das Vergnügen hatte, persönlich kennenzulernen.

http://www.muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix500px/bertl/161118_CZ28759_500px.jpg

»Bitte kommen Sie früh genug, um sich einen Sitzplatz zu sichern!«
Originaleinladungstext (Absatz 4), Theatermuseum

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Dienstag, 28. Februar 2017, 19.00

Wien (A), Kulturdrogerie, 18., Gentzgasse 86-88
Leise ritzt sich etwas auf
Vladimir
Đurišić & Bertl Mütter, Poetry & Music

https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/v/t31.0-8/242669_3951186331410_1087285463_o.jpg?oh=4ac6f1eef4a0b6aca384d5b719d24803&oe=594AF1C4

Vladimir (*1982) ist ein Poet und (ehemals) komponierender Improvisationsmusiker aus Montenegro. Er unterhält als sowas wie Chefredakteur proletter.me, eine poetisch-politische Webplattform mit täglichen Einträgen, und, ungeplant, breitet es sich zu sowas wie einer Bewegung aus, einer jugoslawischen (sic!), eben gegen diesen dumpfen Kleinstaatenchauvinismus, der all seine Anstrengung darauf zu konzentrieren scheint, nur tunlichst Unterschiede im Gemeinsamen aufzuspüren. Gegenwärtig ist er als Stipendiat von KulturKontakt in Wien. Und die lieben Leute dort haben gemeint, wir sollten doch gemeinsam was machen.

Machen wir. Gern und mit großer Freude! Und in drei Sprachen.

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Donnerstag, 23. – Samstag, 25. Februar 2017

Graz (A), Kunstuni, mumuth
Tagung: Neues Hören für Erwachsene
  

Webflyer für die Tagung: Neues Hören für Erwachsene

Neue Musik bietet im 21. Jahrhundert attraktive Angebote, in den Mikrokosmos der Klänge einzudringen und neue Hörwelten zu entdecken. Dabei wird die Wahrnehmung von Musik wie auch der eigenen akustischen Umwelt erweitert und so das eigene Hören in einen neuen Bezugsrahmen gebracht. Ein Angebot allerdings, das nur von einer verhältnismäßig kleinen Publikumsschicht wahrgenommen wird – ein guter Grund für die Plattform Musikvermittlung Österreich, sich im Rahmen ihrer dritten Tagung unter dem Titel »Neues Hören für Erwachsene. Publikum für Neue Musik gewinnen« dem Thema der Vermittlung (nicht nur) Neuer Musik für Erwachsene zu widmen.

(Einladungstext, Mica)

Ich habe teilgenommen und auch ein kleinwenig beigetragen.

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(Anmerkungen und Beobachtungen finden sich, möglicherweise, im muetterlog.)

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Samstag, 19. November 2016

Steyr (A), Röda

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Hallelujah!

Wir haben es schon nicht mehr zu hoffen gewagt, nun jedoch erschallt der allzulang ersehnte Ruf, und eine wandelnde Legende erklimmt endlich wieder das Podium. Mehr als zwanzig Jahre nach dem akklamierten Revival und zehn Jahre nach der von Publikum und Fachpresse gestürmten Reanimation dürfen wir die einmalige Sensation ankündigen:

Elfie (!) Marinelli (!!) presents (!!!)

The Legendary Original Gardenschlauch Jazzband
Resurrection Concert

http://roeda.at/testroeda/wp-content/uploads/2016/09/19830301-gardenschlauch.jpg
© Zeitdokument The Original Gardenschlauch Jazzband, ca. 1983

»Die acht jungen Musiker dieser Band haben sich zur Aufgabe gemacht, die Jugend für Jazz zu begeistern. (…) Das Publikum dankte für den Auftritt mit tosendem Applaus.«
(Steyrer Zeitung, 3. Mai 1983)
  

Erleben Sie die sagenhafteste Kombo der frühen 80er-Jahre, weltberühmt in Steyr und Umgebung (inkl. angrenzendes Ennstal bis ca. Reichraming)!

Starring

Werner Petermandl, tp
Bertl Mütter, tb
Martin Barounig, cl
Günter »Hagi« Hagauer, ts, cl
Heinz Hilgärtner, git
Robert »Smissi« Schmidt, git
Klaus Melem, b
Dieter Selig, dr
Reinhard Eder, dr

Go, Tell It On The Mountains!

http://roeda.at/testroeda/wp-content/uploads/2016/09/060128-gardenschlauch-zac.jpg
Elfie Marinelli presents The Legendary Original Gardenschlauch Jazzband Reanimation Concert (2006)
© Christof Zachl

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(Kürzestbericht)

Es war ein Fest!

Dieter Selig, unser rühriger Drummer, hat die Gardenschlauch Memorial Site auf Facebook erstellt. Weiteres, mithin, dort.

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