ad: MACH(AUT) (2016)

  
für Vokalquartett oder Chor SATB, optional mit obligater Posaune

Auftrag des Ensembles meZZanin
Otto Neumaier in Freundschaft zugeeignet

Dauer: ca. 20 Minuten

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meZZanin
Ursula Langmayr
, Sopran

Margot Oitzinger, Alt

Tore Tom Denys, Tenor

Matthias Helm, Bass

Uraufführung der Version mit obligater Posaune:

Dienstag, 19. Jänner 2016
Wels (A)
, Landesmusikschule

https://scontent-vie1-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/v/t1.0-9/12565504_10205619243381731_4466257370390804820_n.jpg?oh=be4ea6bb08fe3837202f68d434186c8a&oe=572E57B0


Nachfrage

»Wir, das Vokalensemble meZZanin (Ursula Langmayr, Margot Oitzinger, Tore Tom Denys und Matthias Helm) würden Sie gerne bitten, ein Stück für uns zu komponieren. Wir haben schon einige ihrer Stücke gehört und denken, dass Ihre Kompositionsweise sehr gut zu uns passt und wir das Stück in unser Repertoire einbauen können. Es sollte ca. 20’ dauern und für die Besetzung unseres Ensembles sein. Vielleicht lässt es sich aber auch so einrichten, dass Sie zwei vollwertig nebeneinander bestehende Varianten erstellen, eine für uns vier allein (SATB) und eine mit Ihrer zusätzlichen Mitwirkung an der Posaune. Vom Thematischen her denken wir an ein Stück, das sich an der Messe de Nostre Dame von Guillaume de Machaut (1300–1377) orientiert und einen heutigen (Ihren) Gegenpart zur Ars Nova darstellt. 
Wir sind im Jänner 2016 bei Helmut Schmidingers Konzertreihe in Wels eingeladen und werden Ihr neues Werk in diesem Rahmen zur Uraufführung bringen.«


Antwort

… das ist doch eine schöne kreative Herausforderung, der ich mich gerne stellen will! Einerseits ist da also der Anspruch, zwei separat nebeneinander bestehende Versionen zu erfinden, bei denen man weder den Eindruck hat, es fehle eine Posaune (Variante SATB), noch jenen, dass die Posaune hier aber nicht wirklich nötig sei (SATB+tb). Und, zum Zweiten, dass ich namentlich Ursula Langmayr und Tore Tom Denys nicht nur als Konzertvokalist*inn*en äußerst schätze, sondern es mir recht passt, dass sie auch in der Lage sind, darstellerisch hochplausibel expressiv zu agieren; von Margot Oitzinger und Matthias Helm darf ich mir ähnliches erhoffen, wurde mir glaubwürdig versichert. Demgemäß wird es ein dramatisches, agitativ-interagierendes Konzertstück. Dabei wird sich wohl auch die Frage nach einer allfälligen Relevanz von Glauben (welchen Glaubens?) stellen, ausgehend von den eröffnenden KYRIE-Rufen der Messe de Nostre Dame – die in ihrer spätantiken (heidnischen) Grundintention Huldigungs-, ja: Jubelrufe! waren, und die keinesfalls in diesem unterwürfigen Anrufungsgestus, wie wir ihn aus der katholischen Tradition kennen, dargebracht wurden. Es muss da ein (durchaus amüsantes) Vexierspiel geben.
In meiner Musik spielt die Freude, das Vergnügen, eine tragende Rolle. Bierernst ist meine Sache nicht. Dass es dabei jedoch nicht albern zugehen muss, dafür bürge ich: Serious fun, so könnte man es nennen. Und Referenzen, Bezugnahmen, die sind immer drin in meinen Stücken. Für eine taugliche Rezeption aber seien sie keine Voraussetzung, allerhöchstens bergen sie, für jene, die sie aufspüren, zusätzlich erhellende Tiefenschärfen. Es ist alles Teil meiner immer schon betriebenen (und seit Abschluss meines künstlerischen Doktorats 2013 explizit so benannten) umfassenden Schule des Staunens.

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BITTE – DANKE!

Die Komposition von ad: MACH(AUT) wurde großzügig unterstützt (gereiht nach dem Aufdenplantreten als Unterstützer):

• Vom SKE-Fonds der austro mechana

SKE

• Vom Benediktinerstift St. Lambrecht

stift st. lambrecht, clausura

in dessen Chorzimmer (rechts hinterm Gitter) ich das Werk im Zuge mehrmaliger Componîrclausurn im Winter 2015/16 ins Werk setzen konnte.

• Von Michael Atteneder/Atteneder Grafik Design, der den Umschlag und die Kyrietrööööte gestaltet hat und die Partitur in idealer Qualität ausgedruckt und zugeschnitten hat. Und der mir, immer wieder und viel mehr als ich benennen kann, hilft, schlicht Freund ist.

https://lh3.googleusercontent.com/-6BOazdczrng/Trj2_RgxvsI/AAAAAAAAAAo/-LbvFGvtu2w/w800-h800/ATT_logo%2B3c_300.png

• Vom Land Oberösterreich (Institut für Kunst und Volkskultur), dem hoamatlånd.

https://www.land-oberoesterreich.gv.at/Mediendateien/Formulare/DokumenteAbt_Pr/OOELogo_45mm_rgb_A4Bros_oR.jpg

DANKE!

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Neugierig?

Wenn Sie sich für das Manuskript von ad: MACH(AUT) interessieren, so schicke ich Ihnen gerne ein .pdf-Dokument (oder ein link zum Download) zu ihrer unverbindlichen Ansicht: Email genügt.

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