ensemble, das bedeutet soviel wie zusammen, gemeinsam.
weil ich spiele ja keineswegs nur allein, sondern habe schon auch das glück, partnerinnen und partner gefunden zu haben, mit denen sich auf sehr unterschiedliche weise zum beiderseitigen vergnügen (und, so wollen wir hoffen, dem des p.t. publico) musizieren lässt. besonders erfreulich ist es, wenn das menschen sind, mit denen man nicht über wesentliches reden muss, weil das klar ist. von manchen aber muss man sich verabschieden, das schmerzt. es kommen aber immer neue dazu, und das ist ein großes glück. etwa der phänomenale pianist miki skuta, wir mussten, als folgte es einer gesetzmäßigkeit, stante pede eine fixe musikalische zweierbeziehung eingehen.
2010 war die begegnung mit der sängerin witte-maria weber und die arbeit mit ars choralis coeln eine aufregend neue erfahrung mit alter, ja ältester musik. und mit markus hering nun, um den kreis zu schließen, geht eben das große jonken los.
meine laboratorium-ensembles speisen sich aus einem pool musikalisch weitgehend gleichgesinnter. da passen viele hinein, und es muss aber nicht notwendigerweise daraus eine sog. fixe band erwachsen.
die musik ansich sei jedenfalls ein magnetischer kugelblitz. genau das. und noch viel mehr.