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Es ist bedauerlich, dass Administratives man selbst erledigen muss. Doch ist dies leider notwendig.
György Ligeti, 1965


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Wenn mein Denken in Ordnung ist, bin ich erreichbar.
Frank Stronach, 2016

  
Natürlich
bin ich de facto ausgelastet. Wenn Sie allerdings dennoch daran denken, mich zu engagieren, darf ich Sie bitten, nicht sicherheitshalber erst gar nicht zu fragen, weil ich ohnehin de facto ausgelastet sei – das stimmt nämlich de facto nicht immer. Also: Nur zu, trauen Sie sich ruhig mich zu kontaktieren!


Diensteanbieter und Medieninhaber

Offenlegung gemäß Artikel 1 §5 E-Commerce Gesetz

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Dr.art. Herbert Mütter
Menzelgasse 16/27
A 1160 Wien
+43-699-15 24 53 86

bertl(at)muetter.at

UID-Nr. ATU 41230100
Steuer-Nr. 06 253/6602

Gerichtsstand ist Wien …

Sämtliche hier wiedergegebenen Texte, Klänge und Bilder sind urheberrechtlich geschützt und dürfen ohne ausdrückliche Erlaubnis in keiner Form wiedergegeben oder zitiert werden. Diese wird in aller Regel jedoch gerne gegeben, ein kurzer Schriftverkehr genügt: eMail zu mir, Retour-eMail samt Freigabe folgt elektronenwendend; ansonsten werde nicht nur ich sehr böse. Für die Weiterverwendung von Bildern gilt grundsätzlich dass die Namensnennung der UrheberInnen obligatorisch und selbstredend Ehrensache ist.

Auf muetter.at verweisende Links sind herzlich willkommen, wenn dies in einem beförderndem Sinnzusammenhang geschieht. Umgekehrt ist jedwede Einbindung einzelner Seiten von muetter.at in fremde Frames ohne schriftliche Zustimmung meinerseits ausdrücklich nicht gestattet. Für von mir hier gesetzte Links kann ich keinerlei Gewähr übernehmen und schon gar keine Verantwortung für allfällige böse Inhalte anderswo: Meine Boshaftigkeiten hier mögen ausreichen. Mit größter Leichtigkeit lässt sich alle Schlechtigkeit der Welt wesentlich zielführender ohne Verwendung von muetter.at gleichermaßen in den Tiefseegräben wie in den Untiefen des worldwideweb aufspüren. (Wer’s mag; aber ich will nicht glauben, dass jemand, der zu muetter.at findet, sich an so etwas delektieren könnte.)

… aber mir brauchn kan Richter!


Konto

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Wer mir etwas überweisen will, kann das in nach oben offen beliebiger Höhe jederzeit (auch außerhalb der Geschäftszeiten) tun, am besten mit Dauerauftrag.

IBAN (abtippfreundlich): AT57 1925 0653 1992 4208
IBAN (für copy+paste):  AT571925065319924208
BIC: DIRAAT2S
lautend auf: DR HERBERT MUETTER
Bankinstitut: Hello bank! – BNP Paribas S.A. Niederlassung Österreich

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FAQ | In eigener Sache

Ich freue mich, wenn Sie mir wertschätzend begegnen, und das will ich umgekehrt jedenfalls auch. Wie heißt es so schön: Ohne Göd kaa Musi. (Bis zur Einführung des €uro sagte man auf Österrenglisch: No Schilling – no Feeling. Das dürfte man auch heute noch verstehen.) 
  

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ad: Umsatzsteuer

Immer wieder kommt es vor, dass es heißt: »Tut uns leid, wir zahlen keine Umsatzsteuer aus, ihr bekommt eh alle gleich viel.« Dazu Folgendes:

Seit Jahrzehnten verfüge ich über eine persönliche UID-Nr. (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer), bin also verpflichtet, von all meinen Einnahmen in Österreich die Umsatzsteuer (13% für künstlerische Tätigkeit, 20% für Pädagogisches bzw. Dienstleistungen) ans zuständige Finanzamt abzuführen. Danke also für Ihr Verständnis, wenn ich beim Aushandeln des Honorars auf Gleichbehandlung zu meinen davon befreiten KollegInnen bestehen muss.

Zum Nachrechnen (Basis: 1.000,-)
USt-befreit: brutto = netto (1.000,– = 1.000,–)
USt-pflichtig: brutto = netto + 13% ust (1.130,– = 1.000,– + 130,–)
Damit USt-Pflichtige real (netto) gleich viel verdienen (1.000,–) müssen sie also 1.130,– (bzw. – Pädagogisches od. Dienstleistung – 1.200,–) bekommen. Erhält so jemand gleichermaßen 1.000,– auf die Hand (in die Registrierkassa), bleiben netto lediglich 884,96. Weil die auf diesen Betrag aufzuschlagenden 13% USt (115,04) gehen ans Finanzamt (bei 20%: 833,33 + 166,67). Eine solche Ungleichbehandlung wäre grob unfair.

USt-befreit sind üblicherweise KollegInnen, die nur wenig aus ihrer künstlerischen Tätigkeit lukrieren, und es hat ja auch was schönes, durchaus ehrbares Kunsthandwerk hobbymäßig zu betreiben. Es sind aber zweierlei Paar Schuhe, ob jemand im Nebenerwerb bissl was dazuverdient, oder ausschließlich und in klarer Unbedingtheit seine Kunst betreibt – ohne Absicherung durch einen sog. Brotberuf mit planbar regelmäßigen Gehaltsvorrückungen, Krankenstands-, Urlaubs- und Sonderpensionsansprüchen. Es wird dann wohl aber auch eine andere, tiefer wurzelnde, ja, auch unbequemere, jedenfalls existenziellere Kunst herauskommen.

Zur Güte: Das Wurschtsemmerl beim Fleischhauer (oder beim Billa; oder beim Spar; mit oder ohne Gurkerl) gibt es auch nur mit Umsatzsteuer. Schaut zwar auf den ersten Blick nicht so aus, ist aber so. Und der Wurstfachverkäuferin reicht es Ihnen auch nur über die Budl (die Feinkosttheke), wenn Sie die im Gesamtpreis beinhaltete, am Kassabon ausgewiesene Umsatzsteuer mitbezahlen, selbst wenn sie glaubhaft versichern können, diese nicht weiterverrechnen zu können.

Alsdann, guten Appetit!

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ad: Honorar

Ich lebe zu 100% freiberuflich. Das bedeutet, dass ich vom (Netto-)Honorar (s.o.) meine sämtlichen Ausgaben bezahlen muss. Also Büro, Proberaum, Sozialversicherung, Steuern, Fachliteratur, Computer etc. (Meine meisterlichen Instrumente stellt dankenswerterweise das Musikhaus Schagerl zur Verfügung; sowas würden sie bei einem Hobbymusikanten eher nicht machen.) Vom Rest bestreite ich meine private Lebensführung in Saus und hin und wieder sogar in Braus.

Natürlich können Sie auch zum Schnitzihansi® gehen und sich dort ein von einer Anlernkraft in veraltetem Kokosfett schwimmend herausfrittiertes sog. Wiener Schnitzl geben lassen. Oder Sie gehen, sagen wir: in den Gmoakeller oder zum Engländer (oder zum Steirer; meinetwegen auch in d’Schwechater oder zum Schoiber) auf ein Echtes Wiener Schnitzl, vom Kalb (wobei auch ein gutes Schweinernes nicht zu verachten ist; reden wir aber nicht vom unsäglichen Putenschn.), zubereitet (und serviert) von Profis. Sie werden einräumen, das ist ein Unterschied, und Ihre Freunde und Gäste werden Sie wohl eher nicht zum Schnitzihansi® ausführen. Noch eine Empfehlung, mit der Sie sich eine irritierte (möglicherweise als arrogant empfundene) Replik ersparen können: Beschweren Sie sich nicht im Gmoakeller (…), dass das Schnitzl bei ihm nicht 2,99 €uro (inkl. USt) kostet – es ist seinen Preis wert.

Noch was (ad: »Umrahmung«)

Als weitere notwendige, gewissermaßen hygienische Abgrenzung zu kunsthandwerklicher Beliebigkeit bitte ich, präventiv, meinen Beitrag zur Gestaltung Ihrer Veranstaltung (Feierstunde, Ausstellungseröffnung, Begräbnis,…) nicht (keinesfalls!) als musikalische Umrahmung oder gar Untermalung u. dergl. ähnl. anzukündigen. Sie setzen ja, so will ich annehmen, meine Kunst als sinnliche Erweiterung, hinführende Vertiefung und ins Musikalische übersetzte Interpretation ein und jedenfalls nicht als dekorativen Aufputz – sonst hätten Sie ja nicht zu mir gefunden. Man behübscht, was nicht ausreichend authentisch für sich selber stehen kann: Sowas geht immer schief, wie eine Schönheitsoperation mit Botox®, wohin immer unterspritzt. Für so etwas aber stünde ich nicht zur Verfügung. Ich kann nur spiegeln, was da ist. Darin aber bin ich kompetent und, hässliche Modeworthülse: nachhaltig.
Es genüge also eine so neutrale Formulierung wie:

Musikalische Gestaltung: Bertl Mütter, Posaune

Da ist alles drin. Und meine Lippen (…) sind echt.

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Schön, dass wir endlich einmal so offen miteinander geredet haben!
Loriot

PS. Ein der vertieften Auseinandersetzung mit dieser für unsereins (über-)lebenswichtigen Thematik dienliches Dokument (es handelt sich um ein periuniversitäres Vortragsmanuskript) findet sich hier zum http://muetter.at/cms/fileadmin/user_upload/pix72dpi/download_pdf_button.jpg.


Ihr Bertl Mütter

Wien, im Juli* 2017 (und so – und anderst! – weitter)

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* anderstwo, salopp: Julei

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