… wer nicht bereit ist, sich bloßzustellen, oder wer immer nur ein gutes bild von sich selbst darstellen möchte, sollte besser schweigen. (philipp harnoncourt)
das will ich mir zu herzen nehmen. und doch …
kommt es erst dahin, dass die leute irgendein buch von mir aufmachen und hineinsehn, so habe ich gewonnenes spiel. (arthur schopenhauer)
alsdann … herzlich willkommen!

schön, dass sie hergefunden haben!
muetter.at ist ein lobbyloses kleinstunternehmen zur vermittlung äußerst subjektiver informationen über meine künstlerische arbeit (natürlich bin ich de facto ausgelastet; sollten sie aber daran denken, mich zu engagieren, bitte ich sie allerdings ausdrücklich, nicht sicherheitshalber erst gar nicht zu fragen, weil ich eh de facto ausgelastet sei – das stimmt nämlich de facto nie bzw. nicht immer. also: trauen sie sich mich zu kontaktieren). als ihr betreiber bin ich im weltgefüge jedoch derart unwichtig, dass ich nicht einmal die chance habe, je in die verlegenheit zu gelangen, angefüttert oder gar bestochen zu werden. deshalb wird muetter.at niemals professionellen ansprüchen genügen können. vom dictum zur vollkommenheit fehlt der perfektion ein gewisser mangel her betrachtet bin ich aber, glaube ich, ganz gut unterwegs. (was jedoch, ich räume das unumwunden ein, einen zwiespältigen nachgeschmack zeitigt).
weiters bitte ich zu bedenken, was gert jonke uns blechbläsern ins poetische stammbuch gekritzelt hat, nämlich:
bedenken sie, meine damen und herren blechbläser, was ihr instrument alles von ihnen zu erleiden hat. im grunde genommen wird so ein blechblasinstrument während des spielens von ihnen pausenlos vollgespuckt. sie bemerken es ja selbst, wenn die den schalltrichter ihres instrumentes nach dem konzert über dem konzertpodium ausschütteln und ausleeren. die konzertpodien der ganzen welt sind vom ausgeschütteten speichel der blechbläser überall richtiggehend gebeizt. das können sie, wenn sie den boden genauer anschauen, überprüfen. und bei den meisten blechbläsern vieler orchester habe ich den eindruck, dass die instrumente von ihnen weniger gespielt als genotzüchtigt werden. haben sie sich schon einmal gedanken gemacht, ob sie das auch wünschenswert fänden, wenn jemand sie zum mund führt – sie mundeinwärts voll spuckt, dann nachblasend das vollgespuckte weiter durchstößt, nur damit auf ihrer anderen seite irgendein ton herauskommt?
gert jonke, chorphantasie (2003)
… so ein glück, dass ich nicht nur blechbläser bin. schauen und hören sie also fröhlich weiter, hereinspaziert!
bertl mütter selbdritt – monologo - tremendo - trovando | 2007 | arte, paris
tonspuren: bertl mütter (ö1, 2009)
die im februar 2009 gesendete tonspuren-sendung von renate burtscher können sie hier herunterladen oder, ganz bequem, durch anklikken des abspielmoduls, anhören:
