willkommen!

     
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Meine Musik ist bekanntermaßen/angeblich keine für den Geschmack der Massen, die mir ohnehin, spätestens seit ich, mit glühenden Ohren, Canettis Masse und Macht gelesen habe, explizit suspekt sind; natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn viele Menschen zu meinen Konzerten strömten, denn ich denke und glaube, dass meine Art des Posaunenspiels durchaus nicht spröde, sperrig oder schwer zugänglich ist.

Vielleicht, ein Vorschlag zur Güte, könnte man meine Musik Slow Food für die Ohren nennen: Sie will, mitstaunend, entdeckt werden, und wer hinfindet, wird reich belohnt.


Zwischenspiel vom Staunen (2014)

  
Ein Film von Michael Cencig. Gedreht vom 29. bis 31. Mai 2014 im Wiener Konzerthaus, in der Kirche Steyr-Münichholz, daheim im Steyrdorf und im Stift St. Lambrecht. Gesendet am 9. Juni 2014 in ORF 2.


weiter wieder. nämlich:

Wer nicht bereit ist, sich bloßzustellen, oder wer immer nur ein gutes Bild von sich selbst darstellen möchte, sollte besser schweigen. (Philipp Harnoncourt)

Das will ich mir zu Herzen nehmen. Und doch

Kommt es erst dahin, dass die Leute irgendein Buch von mir aufmachen und hineinsehn, so habe ich gewonnenes Spiel. (Arthur Schopenhauer)

Alsdann, und jetzt aber wirklich: Herzlich willkommen … 

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… schön, dass auch Sie hergefunden haben!

muetter.at ist ein lobbyloses Kleinstunternehmen zur Vermittlung recht subjektiver Informationen über meine künstlerisch-wissenschaftliche Arbeit (natürlich bin ich de facto ausgelastet; sollten Sie aber daran denken, mich zu engagieren, bitte ich Sie hiermit ausdrücklich, nicht sicherheitshalber erst gar nicht zu fragen, weil ich eh de facto ausgelastet sei – das stimmt nämlich de facto nie bzw. nicht immer. Also: Trauen Sie sich ruhig mich zu kontaktieren). Als sein (des Kleinstunternehmens) Betreiber bin ich im Weltgefüge derart unwichtig, dass ich nicht einmal die Große Chance habe, je in die Verlegenheit zu gelangen, angefüttert, bestochen oder von geriatrischen Plutokraten aufgekauft zu werden. Deshalb wird muetter.at niemals professionellen Ansprüchen genügen können. Vom dictum zur Vollkommenheit fehlt der Perfektion ein gewisser Mangel her betrachtet bin ich aber, glaube ich, ganz gut unterwegs. (Was jedoch, ich räume das unumwunden ein, einen zwiespältigen Nachgeschmack hinterlassen muss.)

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Weiters bitte ich zu bedenken, was Gert Jonke uns Blechbläsern ins poetische Stammbuch gekritzelt hat, nämlich:

Bedenken Sie, meine Damen und Herren Blechbläser, was Ihr Instrument alles von Ihnen zu erleiden hat. Im Grunde genommen wird so ein Blechblasinstrument während des Spielens von ihnen pausenlos vollgespuckt. Sie bemerken es ja selbst, wenn Sie den Schalltrichter ihres Instrumentes nach dem Konzert über dem Konzertpodium ausschütteln und ausleeren. Die Konzertpodien der ganzen Welt sind vom ausgeschütteten Speichel der Blechbläser überall richtiggehend gebeizt. Das können Sie, wenn Sie den Boden genauer anschauen, überprüfen. Und bei den meisten Blechbläsern vieler Orchester habe ich den Eindruck, dass die Instrumente von ihnen weniger gespielt als genotzüchtigt werden. Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, ob Sie das auch wünschenswert fänden, wenn jemand sie zum Mund führt – sie mundeinwärts vollspuckt, dann nachblasend das vollgespuckte weiter durchstößt, nur damit auf ihrer anderen Seite irgendein Ton herauskommt?

Gert Jonke, Chorphantasie (2003)

  
… so ein Glück, dass ich manchesmal auch im Freien spiele, wo ich nach Herzenslust sabbern darf; und, ja, dass ich nicht lediglich Blechbläser bin. (Das wäre wohl wahrlich etwas zu wenig.)
  

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Schauen* und hören Sie also fröhlich weiter, hereinspaziert!

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*)
Die schönen Bilder auf muetter.at stammen, wo nicht anders vermerkt, von Christof Zachl.

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bertl mütter selbdritt – monologo - tremendo - trovando | 2007 | arte, paris


tonspuren: bertl mütter (ö1, 2009)

die im februar 2009 gesendete tonspuren-sendung von renate burtscher können sie hier herunterladen oder, ganz bequem, durch anklikken des abspielmoduls, anhören:

   
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schlussendlich: was sein muss, das muss sein muss (karl valentin)

links finden sie bei den entsprechenden artikeln dort unterlegt, wo es sein muss. und im mütterlog, links, wo links eben hingehören.

meine kontaktdaten und die antwort auf zentrale faqs finden sie im impressum. samt (praktisch), kontonummern.

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