standfest Samstag, 31. 10. 2009, 0:00

wir sind immer oben. und wenn wir einmal unten sind, ist unten oben.
otto m. zykan, auszählreim

passau, die – eine zu spät ausgesprochene oder gerufene warnung
douglas adams, john lloyd & sven böttcher: der tiefere sinn des labenz. das wörterbuch der bisher unbenannten gegenstände und gefühle

oben nicht stürzen
kategorischer kleiderübersiedlungsboximperativ

genau, es dräut die schisaison, und unseren winterlichen gladiatoren sei noch der (sieg)tipp mitgegeben, es auch weiter unten tunlichst zu unterlassen.
wobei dieser nichtbefehl (nichtbefehle funktionieren bekanntermaßen nie: denken sie nicht an rot, denken sie nicht an ein zebra, auch an kein rotschwarzgestreiftes!) einer etwas tiefer schürfenden betrachtung für wert befunden werden sollte: nämlich von wem lebt denn das große drama, alswie von jenen, die an hoher, höchster stelle, mithin also: oben gefällt werden, fallen, stürzen. da haben wirs. hätten die auf ihre jeweilige (aufhaltsame, zielstrebige, phönix-, raketen- oder reinholdmessnerhafte) art emporgekommnen ihre übersiedlungsboxen aufmerksam gelesen, sie wären vorsichtig geblieben, weil mit dem obenangekommensein lauert ja – menschlich ist das allemal – eine gewisse überhebungstendenz, hybris, und dann aber: passauf!
(was nicht bedeuten möge, dass wir uns ab sofort alle in der au versammeln sollen oder wollen.)



zentralst Freitag, 30. 10. 2009, 0:00

und je näher man dem zentrum käme, umso zentrumsnäher wären die ziele, die sich in den straßennamen manifestierten: kärntner straße (kärnten) – triester straße (triest) oder hütteldorfer straße (hütteldorf) – linzer straße (teilw. parallel dazu: linz). oder gleisdorfer straße (gleisdorf); radegunder straße (st. radegund); wiener straße (wien). hier nun war es die gleinker gasse: altstadt, quasi zentrum, nabel der welt.
völlig zufrieden lehnte er sich zurück, soweit es schon möglich war.



ewiger friede (2) Donnerstag, 29. 10. 2009, 0:00

gloria’n cielo e pace’n terra
canto novello

der schränkische friede indes, er war nur ein unvollkommener, vorerst, noch fehlten die spiegeltüren, was den raum, den zwischenraum, ohja, entscheidend zu vergrößern versprach, wachsender friede, pace crescente, was ein glück auch, nach schwer erhebender arbeit zumal. aber immerhin.
hernach würde er wieder einmal wissen, wie es richtig gegangen wäre, das aber würde er vergessen, vergessen müssen, bis es das nächste mal so weit sein würde: eine friedensspirale.



ewiger friede (1) Mittwoch, 28. 10. 2009, 0:00

pax schlägt dich, pax verdreht sich
alte ikea-weisheit

zum abschluss der tetrisphase konnte er endlich die lange ersehnte neutrale schrankexistenz etablieren. wichtig war, dass es zu keinen parallelverschiebungen kommen würde.
friede würde einkehren, ganz gewiss, und weihnachten stand ja auch schon in der auslage.



paff! Dienstag, 27. 10. 2009, 0:00

beim jämmerlichen schläuchepressen aus ihren vielzuschwachen därmen, deren rosette sich beinah mitleiderregend nach außen wölbt, plötzlich platzende kampfhunde, mit ihren völlig überrüsteten muskelärschen, so eine schöne vorstellung auch.

soviel als nachtrag zum diesjährigen nationalfeiertag (österreich, durchunddurch mit dem selbstbewusstsein auf die muskelleine ausgelagertes land, das seit ehundje nur spielen will).



anschaulich ansichtig Montag, 26. 10. 2009, 0:00

steyr, steyrbrücke (die letzte): das den christkindlblick eindrucksvoll verstellende christkindlblickschild.
soviel für diesmal zum nationalfeiertag (österreich).



tage gibts Sonntag, 25. 10. 2009, 0:00

eiertechnisch war er deklarierter vorwärtseinparker, warmduscher – wenn er sich auch zuletzt immer kalt abschreckte, für die straffheit des gewebes. (womit das geheimnis gelüftet wäre.)
dieser tag nun aber war definitiv weicheierhartkochtag, badhairdayequivalent. als gast nahm er teil an der versuchsreihe, wie lange es dauern würde, bis auch das härteste ei weichgekocht wäre. würde man es erwarten?
man würde es zu erwarten haben.
die schlussendlich servierten hatten diesen prozess fast fertig durchlaufen: beinah schon wieder weich.



mit alles? Samstag, 24. 10. 2009, 0:00

mit scharf? – (nicken des gastes)
beliebter kebabdialog

natürlich können die alle perfekt deutsch, inklusive des dativs sind sie jedenfalls aller fälle mächtig. aber sie wissen, was der sich eingeborner wähnende standlgast erwartet und erfüllen diese erwartung, bereitwillig und mit einem stillen lächeln nach innen: perfekter service.
der kebabstandler, der mich dativisch frägt, wird von mir sofort verlassen, wort- und grußlos und völlig zurecht.
eben. die wissen das.



still Freitag, 23. 10. 2009, 0:00

ob es staugenerierende autofahrer gibt? ich meine nicht die, die immer genau um 5 km/h langsamer fahren als man selber wollte. ich meine menschen, die durch ihre schiere anwesenheit in einem verkehrseinzugsgebiet (autobahnkreuz, alle richtungen), wie ein irritationssender staus aus sich selbst regelrecht hervorbringen. so wie der typ (bei douglas adams glaubich), in dessen umgebung es immer geregnet hat, und er wusste selber nicht (konnte auch nichts dafür, war zudem ein freundlicher, angenehmer, ja, beliebter zeitgenosse), dass das kein wunder war, war er doch der regengott höchstpersönlich, und er wusste es nicht, und ein wunder ist das schon.
so jemanden muss man in die wüste schicken.
wohin schicke man also staugeneratoren? am besten in die fußgängerzone, heim zu mir.



beides probiert – kein vergleich Donnerstag, 22. 10. 2009, 0:00

keine weiteren fragen
petrocelli

aber so ein blödsinn. wenn man beides probiert, ist das doch ein vergleich. oder versteh ich da was falsch?
nehmen wir zum beispiel folgende (rein fiktive) situation: es ergeht ein angebot an zwei ident organisierte gebietskörperschaften zur ausbildung junger menschen und zur verwaltung der nachmittagsfreizeit der in ihnen tätigen staatsbeamten.
das alte haus: danke vielmals, interessiert uns, wir melden uns bald. man meldet sich bald, klärt rasch die rahmenbedingungen, zeigt sich auch in der inneren organisation flexibel, nennt vier termine, diese passen, wunderbar.
das neue haus: ja, das wäre ansich schon interessant. aber wann sollen wir denn und bitte noch einmal den direkter anrufen, wie sie sich das vorstellen, asso, es kostet was und wann sollen wir denn, asso, der termin geht nimmer, weil sie schon woanders (also bitte!)… gähn.
beides probiert, kein vergleich.
(aber nett, ehrlich nett und freundlich, sind sie da wie dort. danke.)



zweckseuphemismus Mittwoch, 21. 10. 2009, 0:00

noch immer zimmertetris. es ist ein großes mosaik, und in lichten momenten und unscharfen blicks kannst du es fertig erahnen. aber keine trügerische hoffnung, es verschwindet gleich wieder im nebel des sich manifestierenden chaos. und gut auch, dass es rauskann, angestaut bis ins kreuz, das es war.
das bodenniveau indes, es dürfte erreicht sein. demnächst.



sonnenkiste, tetraedrig Dienstag, 20. 10. 2009, 0:00

damals, vor der drehunddrinkzeit (warum nicht trehundtrink? oder drehundtrink? und was wäre das, ein drehund?), als wir kinder noch sunkist auf unsere volksschulhalbtagswandertage zum rieglwirt oder zum wirtinderluft mitbekamen, in stoffrucksäcken, da haben diese tetraeder recht ungut ins kreuz gestochen. was war das also für eine erleichterung, als es endlich dieses praktische plastikgetränk gegeben hat, länglich wie eine zu schmale banane, aber nicht zergatscht, und ausgetrunken hast du es auch aufeinmal, so, wie du später die knabbernossi (wieviele jahre dunkelhaft hat der creator dieses wortungetüms verdienterweise erhalten?) in drei bissen verschlungen hast, alswie eine schlange, wenn sie auch mehr wie ein gedörrter regenwurm dahergekommen ist und sicher nicht viel anders geschmeckt hat, gepökelter hundekeks in alu und nicht aufzumderreißen, ein einziger betrug, und aus welchem grund hat man das sunkist (merke: sprich: sunkist; in deutschland sagen sie auch kohlgate, das klingt fast schon japanisch) in diese dreiseitpyramidale form gebracht?, zum tetrisspielen wäre das alles andere als geeignet gewesen, sagt das kinderkreuz und da haben wirs wieder.



trop d’entropie? Montag, 19. 10. 2009, 0:00

negative entropie am beispiel des einziehens. wobei: eigentlich ist es ein ungeheuerliches zerreißen der aufwändig in all die die tetriskisten hineingestellten zwischenordnung (die das leben ist), zergliederung an die wände und in die schränke nach mehr ästhetischen denn praktischen gesichtspunkten. wo aber begänne also die schwerkraft der verhältnisse in ihrer trägheit zu wirken? (dies sei besonders im hinblick aufs nächste mal interessant und zu beachten.)



talktransport Sonntag, 18. 10. 2009, 0:00

innovative mobiler logistik steht auf den plachen mancher öbb railcargo waggons. …ob es nicht zweckmäßig wäre, für die aushecker solcher hybrider sprachungeheuer eine neue, eine innovative mobile linguistik anzubieten, nein: vorzuschreiben?
oja, waggons mit anregenden sprachspielen. im verschub, versteht sich.



verweile doch Samstag, 17. 10. 2009, 0:00

alle bahnhöfe werden (seit ehundje) neu gemacht, sind baustellen immerdar (selbst im schönen steyr muss baldschon der ansich weiterhin durchaus berechtigte chrislohnerspruch steyr steyr – achten sie auf das unterschiedliche niveau ausbleiben), und das ist ja auch gut so, so wollen die züge nicht verweilen, weiter, auf achse, das ist ja ihr zweck und beruf. einzig der (gegenwärtig größtbaustellige) westbahnhof bleibt nestbahnhof.



privatarchiv, inwendig Freitag, 16. 10. 2009, 0:00

jedesmal der äußerst großgewachsne ältere herr mit dem von hrdlicka gehauenen dichandgesicht (samt -nase), völlig neugierig ist er dem neuen aufgeschlossen und interessiert, ein kundiger gast im konzert, wie man ihn sich nur wünschen kann. merkwürdig, dass man ihn nur bei konzerten mit freiem eintritt finden kann, dabei ist er ganz sicher kein vernissagenjausner, weil es in der alten schmiede keinen ausschank gibt, nicht einmal nägel haben sie zum kauen.
jedenfalls ist es berührend erfreulich ihn zu sehen. und er kann sich ganz genau an jedes konzert erinnern, jedes einzelne, ganz genau.



glashaus, elchig Donnerstag, 15. 10. 2009, 0:00

facebook, digitales biedermeier.



standesgemäß Mittwoch, 14. 10. 2009, 0:00

samstagvormittag zwischen padova und chioggia. unweit der kirche begegnen sich der leichenrollsroyce und der hochzeitsferrari, blinken einander komplizenhaft zu. obacht.



tetrisiert Dienstag, 13. 10. 2009, 0:00

beim siedeln, wie die professionellen packer die erste von gefühlten zehn liefertranchen auf der vielzukleinen neuwohnungsgrundfläche abstellten, war noch alles sehr überschaubar und es bestand aussicht aufs auffinden sämtlicher lebenswichtiger gegenstände (herbststetson, thermalbadehose, rasierzeug). mit der zweiten lieferung aber begannen sich die würfelschachteln in unerfindlicher weise aufs rücksichts- und heilloseste unentwirrbarst zu tetrisieren, wobei bei voller grundfläche die unterste ebene weggeklikkt wurde, kein hut kein stock kein regenschirm und vorwärts rückwärts seitwärts stopp.



fluchtgeschwindigkeit Montag, 12. 10. 2009, 0:00

nämlich eine rakete, ein raketenflugzeug, das sich, der erde enthoben bereits, auf keinem anderen weg befindet als zu einem anderen planeten oder gar –  nichts ist gedanken- und herzenunmöglich – zu neuen galaxien, äonen, sie muss irgendwann im orbit, mit einem rucker aber ohne zucker ihre triebwerke zünden, damit sie die gravitätische fluchtgeschwindigkeit erreicht, danach: schwerelosigkeit.



theorie, praxis Sonntag, 11. 10. 2009, 0:00

der theorien sind gar viele, die zweifellose verschwörung betreffend, wie es kommen musste, dass der sonnenwagen aus seiner bahn geriet, ein jahr ists her.

eine beliebte praxis unter liebenden ist die stimulation des analbereichs mit hochprozentigen alkoholeinläufen, das fährt ins blut und macht diese begehrte und lustempfindliche region besonders sensibel, ein rausch der sinne, dass die sonne aufgeht, mitten in der nacht. wer, derart liebevoll behandelt, sich auf den weg macht, wird noch eine weile mäandern, und das ist nicht das unbeabsichtigste.

theorie und praxis klaffen oft sehr weit auseinander nicht. es hat nicht lange gebrannt, und ein hydrant wäre in der nähe gewesen auch.



unfassbares glück (4) Samstag, 10. 10. 2009, 0:00


(auf einer befreundeten celovecer clotür gefunden)

was sei denn heutzutage noch ein glück (ohne die tante jolesch zu bemühen)? und was ein glücksbringer gar? ein merkwürdiges datum etwa? nächstes jahr um die selbe zeit ist zum beispiel der zehnteszehntesnullzehn (wie wir in oberösterreich sagen, was ja früher auch in kärnten – durtnuntn haben sie nazionalfeirtag – mancher verstanden hat), aber ob das glück bringt, und was bedeutet überhaupt glück bringen und für wen wäre was ein glück auch?
ich weiß nicht. naja, ich weiß es schon, vollundganz, zum teil.



unfassbares glück (3) Freitag, 9. 10. 2009, 0:00

auto von schranken durchbohrt
zurück
großes glück hat ein autofahrer freitagnacht in tulln (niederösterreich) gehabt. er fuhr mit seinem vw golf gegen einen großen stein und einen offen stehenden schranken am straßenrand.

orfon, 20.7.2008 (originaltranskript)

… was ärgere ich mich auch immer über diese fiesen unbeschrankten bahnübergänge, die man völlig glücklos nur passieren kann.



unfassbares glück (2) Donnerstag, 8. 10. 2009, 0:00

riesenglück hatte gestern früh auf dem tiroler brennersee eine alkoholisierte tänzerin eines nahen table-dance-lokals. die 25-jährige war auf dem eis des gefrorenen sees spazieren gegangen und dabei eingebrochen.
orfon, 25.2.2008

… bei den aktuellen hochsommerlichen temperaturen hätte die sicherlich nimmer alkoholisierte tänzerin ihr riesenglück nicht im mindesten antreten können. aber es kommt eh der winter, genau.



unfassbares glück (1) Mittwoch, 7. 10. 2009, 0:00

riesiges glück hatte ein 15-jähriges mädchen in salzburg: es wurde durch eine feuerwerksrakete am kopf verletzt.
der standard, 2.1.2008

… und sind ja schon ein paar wochen vergangen seither, das mädchen fast schon siebzehnjahrblondes haar, wollnwirhoffen.



hörlos | angebot an die ornithologie Dienstag, 6. 10. 2009, 0:00

was immer man tut,
eine pause tut gut:
pocket koffieh.

beliebter ohrwurm, werbefunkundfernsehen

flink herbei, ihr ohrfinken!
… ohja, hiermit steht der jonkfink der ornithologie als zu vergebender name willigst zur verfügung. – so greift doch schon zu!



onomastisch plastisch Montag, 5. 10. 2009, 0:00

a – halblaub ?
b – hartlaub ?
c – halblaut ?
d – hartlaut ?

ob er gar ein alter rocker ist, dieser aufmerksame und so freundliche umzugsauktionsagent (wärmste empfehlung!)
… zu seinem persönlichen glück haben seine eltern ihn nicht harald genannt, immerhin.



auto. teile. werk. Sonntag, 4. 10. 2009, 0:00

zeigefinger, explosionszeichnung
harald gsaller

ein autoteilewerk war explodiert. nunja, es hatte jedenfalls eine explosion dort gegeben, tragisch, schwerverletzte, zum glück keine toten.
wozu aber eine autoteilefabrik noch in ihre bestandteile zu zerfetzen sei, diese frage konnte nicht geklärt werden. man würde eine explosionszeichnung anfertigen müssen, vielleicht sogar von den fertigen teilen (den zusammengesetzten).
und autoteilewerk, dieses schöne wort, war ja auch ein compositum, noch dazu ein dreieiniges.



hallo, ich bin der lohengrin, wie heißtn du? Samstag, 3. 10. 2009, 0:00

plötzlich, wie durch zwei gigantische materialisationsprojektoren versetzt, fanden sie sich unmittelbar vor dem dome, als wäre es das selbstverständlichste, und so war es ja auch, und sie war nicht elsa und sein name blieb ihr nicht verborgen, das war ein großes glück ohja. und eine riesenhafte musik erklang ihnen aus dem herzen mitten durchs fleisch, ein strahlen.



höhenrausch Freitag, 2. 10. 2009, 0:00

an bord dürfen ausschließlich alkoholische getränke konsumiert werden las er im speiseundgetränkefaltblatt sky bistro der ansonsten recht spartanischen germanischen flügellinie, german wingsdings, und orderte sogleich etliche destinationsaadäquate kölsch, was keinesfalls zur folge hatte, haben konnte, dass er, völlig umwölkt, einen überwolkigen fetzen sich zusammensoff, es bedeutete eher, sich vorm engen häusl anzustellen, mit bei zunehmendem druck zunehmend gepresstem gesicht, alle standen sie an, denn alle hatten, pflichtbewusst wie nur die deutschen (oder sich befehlen unterordnend wie nur die österreicher), ausschließlich alkoholische getränke, mithin kölsch, konsumiert, das drückte auf die blase, bei einem simulierten luftdruck von 2.000 m seehöhe und im unwahrscheinlichen fall eines plötzlichen druckverlusts in der kabine fallen automatisch sauerstoffmasken aus den fächern über ihnen, auch am klo, war er aah erleichtert zu hören.
auf seinen platz zurückkehrend las er (endlich) den kleingedruckten text fertig, da stand: die sie auch im bordverkauf erworben haben, na denn prost, sagte er sich, nein, lallte er und miteinemmal war ihm, als müsse man ihm die gar nicht angelegte gelbe sauerstoffmaske von mund und nase reißen, jedoch, in wirklichkeit wartete er immer noch aufs losrollen, das kommando zum bittedastischchenvorihnenhochklappen, losrollen, jawohl, und ein bisschen weiter pennen, die andern auch.



orb, nicht orbi Donnerstag, 1. 10. 2009, 0:00

dieses so gründlich meaculpameaculpa einstudierte schlechte gewissen, einziger heilsgrund qua – unverdienter – absolution, das den katholiken (die katholikin) so höllisch zu entstellen in der lage war.
(und die protestanten? – waren noch schlimmer dran, beichtlose schemen.)



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