innenohr-dj-serviervorschlag Freitag, 31. 7. 2009, 0:00

ein-mal um die ganze welt
und die taschen voller geld
dass man keine liebe und kein glück
versohohohoimt
vie-le fremde länder sehn
auf dem mond spazieren gehn
davon hab ich schon als kleiner bub
getrohohohoimt

serviervorschlag von gott, aber auch: nachtrag zum vortag

nämlich multitasking am beispiel von ohrwürmern aus der ohrwurmjukebox, diesem quidproquodlibetautomaten mit gleichzeitigem und mehrfachem abheulen von jamesbondmelodie, schnappsdaswarseinletzteswort, siebzehnjahrblondeshaar, thegoodthebandandtheugly, riverkwaimarsch, schönistesaufderweltzusein, forhesajollygoodfellow (version: somelikeithot) und dem tristanvorspiel, sowie hieristeinmensch, unmittelbar geschnitten mit der strophe von daskleinebeisl.
am ende wünschte er sich nur noch, hochseilartist zu sein zwischen den beiden nimmer vorhandenen türmen an der südlichen spitze der halbinsel von manhattan, eben weil er dann wirklich fliegen können müsste, können würde, jawohl, hinauf, weiter, fliegen, hinauf, wohin kein ohrwurm mehr gelangen kann, bis er ganz über den wolken ankommen würde.
scheiße. und das noch dazu in zeitlupe.



luftboden Donnerstag, 30. 7. 2009, 0:00

blitz triff mich!
blitz triff mich!

gert jonke, freier fall

wenn es so blitzt und die donner derart durchs tal grollen, bei so einem wetter steigt nur ein lebensmüder in die dusche, blieb er einen ganzen der dieses jahr so häufigen wetterumsturzvormittage in seinem wennauch zukleinen bett in den bergen und lauschte den berichten vom mond mit kaum vierzigjähriger verzögerung, die funkdauer auf diese entfernung noch nicht miteingerechnet, aber das geht ja blitzschnell im vergleich.
hernach, vorsichtich, wusch er sich. ohne vorherige erkrankung genas er zuinnerst.



orfon – aktuelle fragen der hominidenforschung Mittwoch, 29. 7. 2009, 0:00

starben neandertaler aus, weil sie zu wenige waren?
orfon, 17.7.2009

diese annahme ist indertat messerscharf geschlossen, und am ende waren überhaupt gar keine mehr da, definitiv zu wenige.
weitere unter den fingern brennende fragen: waren neandertaler satt, wenn sie ausreichend gegessen und getrunken hatten? – schliefen neandertaler ein, weil sie müde waren? – blieben neandertaler bei rot stehen, wenn sie an eine kreuzung kamen?
ein weites feld der neandertalerforschung tut sich auf. anwendungen und ausweitungen auf andere forschungsgebiete sind nicht ausgeschlossen.
die interessierte öffentlichkeit wartet gebannt auf weitere neuigkeiten. (vor allem aus der zuletzt gestellten frage dürften sich noch umwälzende erkenntnisse ergeben; baldschon wird man die abzweigung gefunden haben.)



orfon – radorakel Dienstag, 28. 7. 2009, 0:00

der hund pischt auf drei beinen
auf vieren pischt die kuh
der storch der pischt auf einem
in meinem herzen bischt nur du

volkstümliches lied (tirolaffine schtrophe, aus dem gedächtnis zitirt)

jedes dritte rad wird in wien gestohlen, textet der zu sommerlicher höchstform auflaufende klikkmichtexter von orfon, meinem leitmedium, und abermals laufen die räder heiß, was er uns damit wohl mitteilen mag.
ich stelle mir entenwackelichte autos vor, die allesamt so unbeholfen durch die stadt (den ring entlang) rollen, alswie ein starräugig stehend laternenkniebegießender hund, dazu aus dem off die stimme eines ergriffenen reporters, etwa wiens führende autohäuser stehen vor einem rätsel, höchste prämien für das ergreifen der reifenentwender wurden ausgesetzt.
jedes wievielte rad woanders (in tirol etwa) gestohlen wird, darüber informiert uns der doch sehr zentralistisch regierte orf leider nicht und lässt uns nicht nur diesbezüglich ratlos zurück.
weiters die frage, wo denn überhaupt die anderen räder gestohlen werden, und auch, wie gezählt wird (bei jedem auto neu oder durchgehend, sodass manchen wägen gar zwei räder rechtswidrig abmontiert werden, also links vorne – rechts hinten!); was das radstehlen bezüglich lenkrad und autoradio bedeuten mag …
eines aber ist gewiss: der spruch: du bist das dritte rad am wagen wird fürderhin ähnlich positiv konnotiert sein wie die unfreundliche mitteilung, man sei das fünfte ein nichtkompliment darstellt.
genug nun des wenigen! als eingefleischter wiener bicyclist tangiert mich die sache sowieso nicht einmal peripher.



orfon – na wie denn? Montag, 27. 7. 2009, 0:00

wie der dackel zu seinen kurzen beinen kam, überschreibt das so beliebte onleinmedium des staatssenders (mit integriertem sendehalsband; es handelt sich nicht um die kronenzeitung, auch wenn diese ansich das dackel- und dackelstreichlerschutzmedium par excellence negative ist) einen kommschon, klikkmich-artikel vor hellblauem hintergrund.
ich, müde vom tagesgewatschel, widerstehe und denke mir nur: no na, auf allen vieren halt, wiedennsonst? weil glauben tu ich denen nichts, haben doch dackel, wie die überschrift schon sagt, kurze beine, ein regelrechtes kleinformat, genau.



halma Sonntag, 26. 7. 2009, 0:00

halma. ein sextett etwa müsse sich doch auch so komponieren lassen, dass es erscheint, als würden die ausführenden halma spielen. halma, überaus unterschätztes, der kindheit allein zugeordnetes spiel. halma, was für ein wort auch. er würde sich erkundigen.



ferneingriff, vergeblicher Samstag, 25. 7. 2009, 0:00

dass doch just an dem tag, der für die zustellung der fernbestellten schopenhauer- und feuerbach-werke vereinbart war, der strom ausfiel, sodass er dem den klingelknopf vergeblich betätigenden schopenhauer- und feuerbachzusteller nicht einmal durch betätigen des ja stromausfallsbedingt ebenso funktionslosen ferntüröffners garnicht öffnen hätte können, eben weil sein klingelknopfdrücken fernwirkungslos undalso unhörbar bleiben musste, konnte letztlich die zustellung dieser gottlosen werke nicht wirklich hintanhalten, alle fernsabotage, um die es sich zweifellos handeln musste, versaggerte jämmerlich, jawoll und gottseidank.



hundling (2) Freitag, 24. 7. 2009, 0:00

der tut nix
hundeledergeschirraufschrift

jaja, das hatten wir schon (gestern). ich vermute, dass auf der anderen seite (hunde und ihre geschirre haben stets dero zwo; dazwischen ist der sog. kern – v.a. bei pudeln) stehen müsste: der will nur spielen.
so ein fauler, verspielter hund aber auch!



hundling (1) Donnerstag, 23. 7. 2009, 0:00

der tut nix stand auf der hoffenbar selbstironischen hundeledergeschirraufschrift am angeleinten, extrapolierten, prekären selbstbewusstsein eher bulliger, brustkorb- und kiefermuskulöser art. beim leser wollte sich dann doch keine unmittelbare furchtlosigkeit einstellen. aus sicherer entfernung aber raunte er, mehr bei sich, mit alles überspielender gespielter empörung: fauler hund!
dem aber hatte ers gegeben.



talentiert Mittwoch, 22. 7. 2009, 0:00

die junge blutarme pianistin erlebte (und verantwortete) das größtmögliche konzertdesaster: einen achtungserfolg. beim hofknicks und ablächeln dann hatte sie, wider alles erwarten, zwei reihen (vor allem die obere) zähne im mund, lauter weiße und keine schwarzen, was ja naheliegend gewesen wäre; und die zahnspange war in der garderobe geblieben.
(dentalassistentin, das wäre doch auch ein schöner beruf, bei den vorkenntnissen.)



iiiiiiiii [ ] Dienstag, 21. 7. 2009, 0:00

die gelse vorm spiegel bannte sich gegenseitig.
dämmerungswahrnehmung, erl (abermals)

… ähnlich der durch betonfundamente brutplatzlosen ehemaligen gelsenreitschule zu mörbisch hat man auch in erl ein mittel gegen die unangenehmen weiblichen blutsauger gefunden, zumindest auf der herrentoilette. (über die damentoilette muss hier diskret geschwiegen werden.)



tschii Montag, 20. 7. 2009, 0:00

alles gespannt! ‘s gibt kein gesumm:
da rufen wir auch nicht “silentium!”

die lehrbuben, in: richard wagner, die meistersinger von nürnberg (3. akt, 5. szene)

… etliche knallen mit ihren kuzkuzholzblöcken, asthmarasseln und räusperxylophonen aufs solistischste in die stillsten momente und erstellen so die metapartitur letzter hand vor den mund.
so ists, oja, allzuoft.
in erl, welch wonniglich wunder: alles gespannt und stumm.
… dann aber, umgekehrt: die piatti, links hinten oben, sie vermögen zu nießen, edel und fein, wie eine sehr vornehme junge dame von rang.



sängerhilfe Sonntag, 19. 7. 2009, 0:00

heimlich, und während eben die erler elektra sang, versuchte er sich zu räuspern, um dem erler orest, der eben eine erler fliege verschluckt haben musste (sie hatten sich noch nicht erkannt), irgendwie beizustehen. es half.
(die erle, lokal geläufiges wort für fliege.)



sommerpoetisches (2) Samstag, 18. 7. 2009, 0:00

möchtet ihr nicht auch die wurst versuchen?
david,
in: richard wagner, die meistersinger von nürnberg

erl
erle
erlen
allee
alleen
erlenalleen
erlerlenalleen
erlenalleeerste erlen
erlerlenalleeerste erlen
erlerlenalleeerlebnis
erleebnisse
erleebnisse!

(seine versicherungen hatte er alle auf die option érleben hin abgeschlossen. sollte das nicht hinhauen, dann würden sie aber was erleben.)



sommerpoetisches (1) Freitag, 17. 7. 2009, 0:00

wie wars besucht? –
– lauter hässliche leute!

(nach der premiere)

noch konnte sie sich als zuschauerin ihrer zuschauer ihr publikum nicht ganz aussuchen. bis dahin solle sie sorge tragen, dass das saallicht bis zur unkenntlichkeit gedimmt werde. möglicherweise aber solle sie versuchen, beim film anzuheuern, dort wimmelte es doch nur so von schönen menschen.
die erste rolle indes versprach vielversprechendes.



schafes bruder Donnerstag, 16. 7. 2009, 0:00

orpheus in der unterwelt
(mythologische erzählung, cancanträchtig)

morpheus in der munterwelt

(spiegelung; obacht beim tanzen mit den eingeschlafenen füßen!)

an welchem nullpunkt die beiden brüder (oder sind es doch cousins? welchen grades?) einander treffen mögen?



auzahn! Mittwoch, 15. 7. 2009, 0:00

wir spielen nicht, es tut nur weh!
beliebte beschwichtigungsformel

der faymann-ohne-eigenschaften, bundeskanzler der republik österreich, bittet beherzt, an einem strang zu ziehen. leider, und sein rat wäre doch ein gewichtiger, verrät er uns nicht, in welche richtung (horizontal: links?! rechts!? – vertikal: auffe? owe?). es wird wohl, zum übel, die mitte bleiben, damit es halt nicht weh tut, ist ja nur ein spiel.
man lasse ihn ziehen.



am ziel. und weiter Dienstag, 14. 7. 2009, 0:00

… das zugteam verabschiedet sich im namen der öbb personenverkehrs ag von den reisenden, die ihr ziel erreicht haben; ladies and gentlemen, next stop wells …

so final es klingen mag, ich steige doch nicht aus. weiter nach attnang-puchheim. es ist ja zum glück eine wahrhaft ungeheure reise.



nur weg! Montag, 13. 7. 2009, 0:00

auf der brücke (hier ist nur platz für einen von uns) rechtzeitig die seite wechseln, so tun, als ob man den blick zu den sich vereinigenden wassermassen der wieder halbwegs in ihr bett zurückflutenden flüsse suche, anstatt den leuchtturm der ohrenglüh-creativen jugendzeit, der sich, wesensgemäß und fatalerweise, mit zunehmend unterspültem fundament, noch an der gleichen stelle befand (längstschon mit ausgebranntem leuchtfeuer, völlig strahllos), ihm und seinem gejeiere begegnen zu müssen, seine gleichgebliebenen sentenzen müde abzunicken, sie im geist träge heimlich vorsagen… nein, diesmal war er im ersterspähen schneller, und das spiel des wassers war indertat um ein vielfaches spannender, dynamischer, lebendiger.
wenn es sein müsste, er würde springen, ein garkleines übel, im vergleich.



bildungsauftrag Sonntag, 12. 7. 2009, 0:00

einfach gut aussehen, werben zwei etwas ungut aussehende kleiderschränke der klitschko-klasse testimonialisch für ein völlig neuartiges fitnessstudio für eine vollendete ausbildung auch deines körpers.
gut, dass das plakat hintergrundbeleuchtet ist, dachte er heimlich bei sich. weil im finstern wollte er denen nicht auf einer engen gasse (hier ist nur platz für einen von uns) begegnen müssen.
er würde sich wohl einschreiben lassen müssen, zur sicherheit.



groß und weid Samstag, 11. 7. 2009, 0:00

… mei bua is jo agademika, der kuumt vüü umanaund. zerscht wora in australien, neiseelaund, kina, jetz kumta noch kasachstan.
– ned schlechd, durtn is a schene gegnd …

seniorendialog, s-bahn, wien



memorial Freitag, 10. 7. 2009, 0:00

mit wirklicher erinnerung oder gar vorausblick ist ja bei superlativausspeiern hollywoodesker art keinesfalls zu rechnen. geschichte geschrieben wird: jetzt; gelesen: wann denn bitte? – wir müssen ja geschichte schreiben und haben doch schon umgeblättert!

… am schluss des bestverwerteten trauerevents augenblicklich aller zeiten bleibt allein der leere lichtkegel von mr. bean. zumindest der passt so. (seine rede aber hat gefehlt.)



unsterblich Donnerstag, 9. 7. 2009, 0:00

helnwein (das double seines portraits von haderer) & shicoff (naturbraun das haupthaar) im da caruso, um sie scharwenzelnd der geschäftsführer.
das am tag, da man michael jackson veröffentlicht verabschiedet.
(die zombies, sie sterben nicht aus. per definitionem nicht.)



kafkanachtrag (orange) Mittwoch, 8. 7. 2009, 0:00

kafka? – nein, kenn ich leider nicht; ich lese nur fachliteratur.
callcenterdamenantwort auf kundenfrage betreffs k. anmutungen beim verkehr mit einem bewegliche fernmündlichkeit vermittelndem unternehmen

(als ob k. keine fachliteratur wäre!)



restposten (2) Dienstag, 7. 7. 2009, 0:00

sommerschlussschuhverkauf auch in klagenfurt, ebenfalls zu sommerbeginn (wann auch sonst hört es sich auch auf mit dem sommer?). und auch hier verspricht man einzelpaare. möglicherweise, hier in kärnten, für bitchvolleyball- oderaberauch verschwörunstheoretisierende bleifußinvaliden (der franzose ist ja feiner noch in der unterscheidung, er gedenkt auch des semivalide.)
nachfrage: gibt es eigentlich mehr rechte oder mehr linke paarreste?
sonstwo? in kärnten?



restposten (1) Montag, 6. 7. 2009, 0:00

(nicht alles was hinkt ist ein vergleich.)
sommerschlussschuhverkauf. stets besonders günstig: einzelpaare.
wie sie auf ihrem restposten auf gleichermaßen ergänzungs- undalso paarungswillige individuen (genau genommen eigentlich: induplikablen) bzw. zwillingshälften lauern (eineiige? –  einbeinige!).



nordpolnah 100% p.c. Sonntag, 5. 7. 2009, 0:00

eisneger mit fettglasur nennt sich ein offenbar gutgängiges produkt des softeiswagens (vanille, erdbeere, schokolade – jede weitere sorte bringt verwirrung) in der dortmunder innenstadt, in vollster sprachpolizeilicher korrektheit, weil: zu einem inuit darfst du heutztage nimmermehr (keinesfalls!) eskimo, also roheis-, pardon: -fleischfresser sagen, das gebietet allein schon der gebildete respekt, dem sich auch der piefkeine eiswagenschausteller in seinem kingsize-waggon zwischen marien- und reinoldikirche aufs selbstverständlichste unterwirft, und mit einem lappen wischst du mittlerweile höchstens die softeispatzer auf, und schönen dank auch für die umfassende verwirrungsvermeidung!



originnel Samstag, 4. 7. 2009, 0:00

wo bleibb da
hummoooa
wo bleibb da
hummmoooooa *
wo bleibb darrr
hummmmmooooooooooa
darrr kööönich vonn
hummmmmmmmoooooooooooooooooa
rrrrr

ernst jandl

* nach schweizerkühen und lippizanern anderswo, alle creativ cünstlerisch designt, setzt dortmund diesem beliebten stadtmöblierungswahn die krone des humors auf: mit kunterbunten polyesternashörnern, geflügelten noch dazu. was für eine erhebende trostlostigkeit, nicht nur bei fronleichnamsregen. 
ein wunder, dass so was lustiges nicht der zur verantwortung zu ziehenden stadtgestaltungsverhinderungspolitikerin der wiener innenstadt eingefallen ist. (als startrampe für den abflug der eleganten flugsäuger schlage ich den soravia-wing der albertina vor; sollten dortselbst schäden auftreten, wäre alles bereits im vorhinein unproblematisch, weil sicherlich wieder dann keiner schuld sein können würde.)



triple bat Freitag, 3. 7. 2009, 0:00


© petra nachtigall

als er am morgen nach dem sturm (wann war diesen sommer nicht sturm, starkregen, überschwemmerung, o.ä.?) vom dochnoch haftenden balkon blickte, gewahrte er tief drunten drei hinfällige knirpse, abgestürzte flughündchen oder merkwürdig schwarzwelke platanenblätter, wie sie, völlig zu nichts mehr nutze, auf dem bürgersteig lagen.
eine trauerfeier dürfte anstehen, raunte dieses menetekel bereits am 11. juni zu dortmund, und welche münze man wohl dem von charon über zu führenden unter die zunge legen mochte?



triple bad Donnerstag, 2. 7. 2009, 0:00

ich brauche keine lebensversicherung;
ich möchte, dass alle richtig traurig sind,
wenn ich einmal sterbe.

kurzatmiger ratschluss
quelle: für gewohnt hundertprozentig zuverlässige internetfama aus originalunterlagen

… oder wessen namen sollte man in die begünstigtenzeile setzen, damit auch wirklich alle richtig traurig sind, hernach (zumindest die anfechtenden tieftraurigen hinterbliebenen)?
(ansich legte er seine dürftigen lebensversicherungen auf érleben an. aber was konnte man schon wissen?)

indertat unsterbliches als nachspann:


erika stucky | by marc raoult | stucky, mütter, sass & jensen | cd princess, traumton 4481



bravour m. b. horiz. Mittwoch, 1. 7. 2009, 0:00

aus gründen des personenschutzes wird keinesfalls freigesetzt, wann und wo sich die beobachtung ereignet hat oder gar der name der prominenten (sog. prominenz an sich weist ja schon auf einen gewichtigen obacht!-faktor hin, dass es möglicherweise mit der einordnung von preis & wert bissl hapert). mein rat, im guten: fragen sie nie (nie!) einen anwesenden künstler (er mag klavier oder geige oder klarinette oder meinetwegen posaune spielen), er solle sich nicht garso bitten lassen und bitte endlich ein bestimmtes, hochkünstlerisches sog. bravourstück zum besten geben, vor allem, wenn sie nicht wirklich informiert sind, oder wenn ihr horizont kaum weiter als zu für elise oder zum (verdienstvollen) hummelflug, meinetwegen sogar bis zum legendären csardas von monti reicht. – würde so jemand spielen, er wäre aftermusiker, kommerzbandstar mit schärpe, der seinen möglichen durchbruch vor illustrer schar wittert. uije.
der gast spielte dann nicht, kein flohwalzer von brendel am klavier, leider.
dafür aber kannte man sie vom fernsehen, und so eine muss sich ja – ich bin doch selbst auch musikerin, ich kenn mich aus – auskennen.
was war er froh, über kein tv-gerät zu verfügen. glückliches nichtwissen.



Powered by WordPress kostenloser Counter