marterl aller orten (1) Samstag, 28. 2. 2009, 0:00

nichts soll mich erschüttern
nur dann würd’ ich zittern
wenn ich untreu könnte sein

johann gottlieb stephanie d. jüng., die entführung aus dem serail

kärnten 2009: alles streicht orange. wer soll denn da noch hineinknallen?
(pietätlos)



in zeiten wie diesen Freitag, 27. 2. 2009, 0:00

und es sind immer zeiten wie diese, weil früher wäre das noch gegangen und es gilt symbolgefühl haben und, neu, pietät zu üben, in zeiten wie diesen kann man das nicht mehr machen, ausgeben, wasweißichauch. und dann noch, wenns einem gerade passt, dieses trotzdem, dieser schulbubentrotz, dieses kleinkindlich-machtlose, es ist, neben der ungeduld, die wesentlichste österreichische eigenschaft, nur die kärntner (kärntner, richtige kärntner, abgefüllt mit pietätspitralon) haben noch zusätzlich einen humor, einen besseren humor, den echten.
in zeiten wie diesen, killerphrase für geistlose.



vorfrühlingvorausmütter 2009 Donnerstag, 26. 2. 2009, 12:00

liebe mba.

nämlich nicht, weil ich es nimmer derwarten mag, dass ich ihnen endlich wieder meine sachen aufs aug drucken kann (alle drei monate, daran will ich mich halten), aber diesmal gibt es gewichtige gründe, dass ich ein paar tage früher erscheine (das ist jetzt sehr salopp dahergesagt; ich meine natürlich meine quartalsschrift), und die einzige alternative wäre zweimal strompost innert (sagen die schweizer) weniger tage, das will ich ihnen auch nicht antun, wirklich nicht, und die größte hybris, die man sich denken kann, das ist das demuthechelnde sichkleinmachen, wirklich wahr.
vorweg (bevor wir uns dem vorfrühling widmen, auf dass er sich bitteschön einstelle) der vorerscheinungsgrund:
drehen sie bitte morgen, freitag, 27.2.2009 um 22.15 das radio auf, am besten ö1, weil dann können sie die sendung hören, die ich meine: die liebe renate burtscher hat ein paar mir auf unterschiedliche weise (& nachwievor) nahe menschen (victoria coeln, josef haslinger, gert jonke, angela krauß, franz schuh) befragt, und michselbst hat sie auch daheim belauscht: beim spielen, beim posauneeinschmieren, beim raisonieren. gemeinsam mit dem sehr freundlichen und kompetenten robert pavlecka hat sie daraus ein recht umfassendes und alles andere als lobhudelndes portrait des posaunisten bertl mütter, im übertitel: der spaziertänzer gestaltet. chris pichler, eben erst zur schauspielerin des jahres gekürt, führt durch diese tonspuren. alles in allem eine große freude und ehre. und weil ich nicht will, dass sie das einfach so versäumen, schreibe ich ihnen also schon heute.
(die sendung können sie selbstverständlich weltweit per livestream im internet verfolgen, außerdem können sie sie mit einem download-abo von ö1 noch ein gutes monat lang herunterladen. weiters habe ich den spaziertänzer auch auf muetter.at geparkt, aber seien sie so fair und hören sie sie sich nicht vor freitag abend an, ja?)

hätten wir das also.

womit der vorfrühling hätte kommen können. (zumindest der vorfr.) schaut aber nicht so aus, hn? – beim schreiben dieser zeilen clausuriere ich im gastfreundlichen st. lambrecht, das zweite mal schon in diesem winter, es tut der kunst gut, die ruhe, die luft, auch die jeder großstadtbeckenlagebedingt bleinebelsuppenferne sonne und der schnee. ideen können sich einstellen (gut gekühlt, aber schön pomali, nur ned hudln), die posaune wird hier, im sauerstoffreich, annähernd exzessiv beatmet, sodass ich ihnen vom erneuten aufflammen einer instrumentalerotischen liebesbeziehung berichten kann. das schlägt sich durch bis auf die bühne (seien sie gespannt!). auch eine neue künstlerische partnerschaft im osten tut sich auf, mit der entsprechenden tonträgerwerbung werde ich sie beim nächsten mal belangen.

hätten wir das also auch.

meiner trauer (warum spricht man eigentlich von tiefer tr.?) über den tod meines freundes gert jonke habe ich umfangreich auf muetterlog.at ausdruck verliehen. beiweitem nicht nur ich habe einen mir in seiner sprache und in der regen persönlichen erinnerung stets nahe bleibenden poetisch verbündeten verloren. die arbeit mit und an seiner zaubersprache geht weiter, und bald schon werde ich ein entsprechendes projekt (über das ich jetzt noch nichts näheres verraten darf) präsentieren können.

ich bleibe dabei:

… und jeden freitag ab 15.00 gibts bis auf weiteres den kinderkreuzzug. und alle zusammen treffen wir uns, ganz sicher.

service

1. so viel schöne musik gibts, etwa auf meinen cds. bitte kaufen, vor allem in zeiten wie diesen. (die haben wir bekanntlich immer; und ich, immer noch, zuviele gleiche cds in meinen lagerräumen.)

2. im märz zur südklausur nach agulo und, gegen ende, zum literarischen restwinter, nach rauris. der mai ist kommen, der winter ist aus am ersten in fels am wagram.

3. nicht jammern, agieren. (von age, altern, also verändern)

4. überhaupt, tagesaktuell, die vorschau.

5. verfolgen sie öfter das mütterlog (zumindest täglich).

6. es bleibet dabei: vorbei ist vorbei.

7. alles wird immer noch besser. und wir freuen uns schon alle sehr darauf, nicht wahr?

etc.

herzlichst ihr,

bertl mütter



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exakt Mittwoch, 25. 2. 2009, 0:00

romanshorn hafen. die fähren verkehren mit einer pünktlichkeit, dass die wellen ihre uhren danach richten.



gastronomie von anderem planeten (2) Dienstag, 24. 2. 2009, 0:00

china restaurant
wong seng

restaurantaufschrift (unweit karibik imbiss), romanshorn (ch)

er ließ sich einen platz am fenster zuweisen. so konnte er ungehindert zu den gegenüberliegenden perrons schauen und tatsächlich etliche wagen sehen.

warum allerdings die chinesen …
(der im restaurant einzig, annähernd stumm, ansonsten, perfekt assimiliert, schweizerische silben hervorbingend in erscheinung tretende hatte tatdellose schweizer servicemanieren: mit einer steifheit, die an oddjob, den mit dem zylinder frisbee werfenden bodyguard goldfingers erinnerten, und mit ebenso undurchdringlich mimikfreier gesichtsmaske; zum gruseln.)
… hier, im thurgau, dessen regionalzüge der bestürzend originelle schriftzug thurbo zierte (unscharf, im stehen rasend), die durchs chinesenfenster gebotenen eisenbahnaus- und einsichten in bestem oberösterreichisch anpriesen, blieb ihm auch nach seinem zweiten aufenthalt innert kürzester zeit verborgen. morgen aber morgen würde er sich gen zürich verunschärfen, abflug. daheim dann zum kineser, im hause und: gefahrlos.



gastronomie von anderem planeten (1) Montag, 23. 2. 2009, 0:00

karibik imbiss
döner kebab
lahmacun
schnitzelbrot
pommes
chicken nuggets
pizza
für schüler ein getränk gratis

werbetafel, romanshorn (ch)

… ab in den süden!



esto! Sonntag, 22. 2. 2009, 0:00

… welche loge?
– zur neu gekrönten hoffnung

dialog (opernballnachmittags)



teufel auch! (2) Samstag, 21. 2. 2009, 0:00

so musste es jedes jahr ablaufen: wenn nur mehr eine kleine restmenge fasching in der spaßbadewanne übrig war (auch sie würde unweigerlich ausrinnen), sich dem abfluss (besser: dem ausguss) näherte, so ergab sich dieser berühmte strudel, und weil man nördlich des äquators positioniert war, drehte er im gegenuhrzeigersinn, weshalb man am wiener opernball, seit eh und je den naturgesetzen verbunden, den berühmten linkswalzer tanzte, unnachahmlich, die welt drehte sich um einen, seit eh und je, das corioliskraftbedingte walzozentrische weltbild, das einzig empirisch erwiesene, und manselbst ruhte, auge des orkans, felsenfest unbeeindruckt von allen turbulenzen da draußen.
grandätza, das war seit eh und je nichts anderes als ein österreichisches fremdwort gewesen.



teufel auch! (1) Freitag, 20. 2. 2009, 0:00

winter austreiben.
fasching vertreiben.

vor allem aber:
fasnacht vertreiben (ch)
o-pern-ball! (ach!)

und bei unseren lieben diphthongarmen nachbarn im westen ist man auch mit umlauten träge. so gibt es, in manchen regionen, keine lügner.
gluckliches volk!



molto vivace Donnerstag, 19. 2. 2009, 0:00

olala!, undaber zur fasnacht, fragenicht, sind etliche lokale dekoriert, mit bunten lämpchen, die zur fröhlichkeit mahnen, und purzelnden lettern – D E K O R I E R T ! – machen sie einen darauf aufmerksam, was für ein frivoles völkchen am stillen rhein, der hier so heimlich tief vorbeizäht!



molto tranquillo (3) Mittwoch, 18. 2. 2009, 0:00

gemessen daran, wie tiefschlafend sich romanshorn im februar passiv präsentierte, müsste es im sommer hier ganz schön ausgeschlafen zugehen, abgehen nachgerade.
frühmorgens bestieg er, sich aus der pension schälend, bahnhofsmenschentrauben durch- und unterschreitend, den zug.



molto tranquillo (2) Dienstag, 17. 2. 2009, 0:00

ob winterschlaffe orte an südufern schweizer seen (dort, wo die sonne herkommt, aber nicht hinscheint) im sommer auftauen? wohl eher so, wie in beliebten naturfilmen über den so kurzen arktischen sommer, der, so lernen wir, nur dazu dient, alles fürs übermorgige winterschlafen zusammenzukratzen und gute nacht.
(das konzert am frühen finsteren abend begann er mit einer variation über ein lied gleichen titels.)



molto tranquillo (1) Montag, 16. 2. 2009, 0:00

romanshorn, verschlafene zentralperipherie. diese beruhigende gewissheit, wenn du, nach dem konzert, um sieben auf der straße (die hier eine strasse ist) stehst, ganz sicher genau nichts zu versäumen, nichts versäumen zu können, allerhöchstens einen der zahlreichen pünktlich abfahrenden taktfahrplanszüge oder das 36er-schiff ans andere ufer. zumindest die züge nehmen hier menschen auf und geben sie auch ab, pünktlich und in beträchtlicher zahl, nur woher und wohin?, keine fünfzig meter vom bahnhof sind sie vom erdboden verschwunden. eine einzige unterführung, menschenflöze unterm bodensee, der nicht umsonst so heißt.

und auch in den wenigen beleuchteten fenstern im sogenannten zentrum flackert kaum ein unruhig blaues flachfernseherlicht, nichts zu versäumen auch hier, das aber haben wir ohnehin gewusst.
eigentlich müsste r. von erholungstouristen überrannt werden. oder, gut, unterwandert.
sympathisch, letztlich.



links und rechts schauen! Sonntag, 15. 2. 2009, 0:00

wir danken ihnen, dass sie über zürich flughafen reisen.
freundliche weibliche banddurchsage im cablecar auf dem weg zum und vom terminal e unterhalb des rollfeldes des zürcher flughafens

… und warum ist eigentlich am anfang und am ende der start- und landbahn ein zebrastreifen, so ein großer noch dazu? können die nicht hier auch eine unterführung bauen? wenigstens eine luftbrücke?



zweierlei jahresregenten Samstag, 14. 2. 2009, 0:00

börsl oder hendl?
otto brusatti (phonemgetreues transkript, radio österreich 1, pasticcio, 12.2.2009, zum bernhard- und darwintag, zum jubiläum der kaiserhymnenuraufführung etcudergl.)

klingt das nicht bissl wie blech oder blume oder fisch ohne fahrrad?
oder heinz oder fritz?, womit wir wieder beim tödlichen witz wären, auf den sich fritz so schön reimt, und wer als kind hat sich nicht in einem bestimmten alter beständig den gleichen witz vom onkel fritz erzählt, diesen protoringelnatzischen

kennst in wiez?
in wieds
von onkl frieds?
foad mim auddo
steigd aufs gaas
losd an schaas

und was habe ich immerzu lachen müssen. vor allem, wenn ich ihn mir selber erzählt hatte.

danke, otto!



bereitschaftspolizei Freitag, 13. 2. 2009, 0:00

schwedische polizisten hielten chorprobe für notfall
orfon, 12.2.2009

was wäre das für ein notfall, für den man vorher eine chorprobe abhalten müsste? das auffinden eines tödlichen witzes, den ein constabler, bound to die, unter absingen trauriger lieder durch den polizeichor vom ort des schreckens abzuholen hat?

(wir wissen, er würde es, aller trauerklanganstrengung zum tragischen trotz, nicht überleben.)
bitte, weiterproben!



cui bono? (3) Donnerstag, 12. 2. 2009, 0:00

es sind sehr liebe leute.
wir hören leider nüchterne perfektion. bitte: scheitert lieber warm! es wäre menschlicher. und, probiert es, das innehalten, auf einem ton, oder, gesundender noch: verweilen im tacet, wäre das nicht auch einmal einen versuch wert?
so tut es weh. gerade im wissen um die phantastischen fähigkeiten der sehr lieben leute am podium.



cui bono? (2) Mittwoch, 11. 2. 2009, 0:00

es sind sehr liebe leute.
trefflich unübertrefflich diese ganzundgar unvirtuelle virtuosität. zehntausend hundertachtundzwanzigstelpunktolen innert eines wimpernschlags, das macht dir keiner nach, wirklich wahr.
aber wozu und wo also fährt der zug hin? (im kleinbahnkreis mit carrera-tempo)
es zieht, tut weh.



cui bono? (1) Dienstag, 10. 2. 2009, 0:00

es sind sehr liebe leute.
das publikum: stocknüchterne bildungsmenschen. es knistern die architektenbrillen, es knacken die fingerknöchel. die stimmung dementsprechend: knisternd. aber: sehr kunst. und objektiv begründbar das allerbeste am podium, die besten ihres fachs, keimfrei seit eh und je. aber nichts will sich bewegen. gar nichts, rasender stillstand, herzschlaglos. auf höchstem niveau, immerhin. vollgas mit aufgebocktem auto und zusätzlich durchgedrückter kupplung.
es zieht, tut weh.



rückwärts einsteigen Montag, 9. 2. 2009, 0:00

17. jänner 2009. die wiener linien begehen, netzabdeckend, den tag der türstörung.



erfolg, grätenfrei Sonntag, 8. 2. 2009, 0:00

beim filetieren des gewohnheitsmäßigen sonntagsdiebstahls (karriere, immobilien, bildung, börsen) hatte er schon ein geschick entwickelt, das nur mehr von den besten asiatischen köchen übertroffen werden konnte, stellte er sich vor. ja, gut, seinetwegen noch von den frischaalzerteilern am fischmarkt von chioggia. warum es aber mit seiner karriere gar so schleppend dahinging, er konnte es sich nicht recht erklären. vielleicht sollte er doch einmal eine zeitung im café von vorne bis hinten lesen? – dann lieber nach chioggia. oder japan. fuguverkosten.
jawohl, karriere.



zum husten Samstag, 7. 2. 2009, 0:00

österrauch
empirischer befund

wir haben ein neues gesetz, beherzt erlassen und mit zahlreichen detaillierten anleitungen zur gezielten umgehung versehen von einer ehemaligen schweinsbratenministerin. es wird umgangsprachlich, d.h. von politikern und journalisten, raucherschutz genannt.
gelungen! bzw. -flügel!



unterm wasser Freitag, 6. 2. 2009, 0:00

wien, im schmelzwinter nichts als ein anderer name für ins gnack (und nur dorthin!)  tropfende dachrinnen.



überschatz Donnerstag, 5. 2. 2009, 0:00

buddenbrooks
von john von düffel
nach thomas nach mann
korrekt adaptierte laufschrift-
werbung, theater in der josefstadt

… und sparen sie sich die zeit fürs lesen vom wasser. auch wenn es das lieblingsbuch von der frau kulturministerin ist (oder gerade deshalb).



erwartung (2) Mittwoch, 4. 2. 2009, 0:00

und probier erst gar nicht, an einem samstagabend im winter ein taxi in der donaueschingenstraße aufzuhalten, nicht einmal in der ostwindigen dresdnerstraße geht das unter zehn minuten, keines kannst du herbeischauen, obwohl, es ist wie beim autostoppen, so kurz wie gerade jetzt war die zeit bis zum nächsten noch nie, es ist das gesetz der warteschleife: ein nochmaliger anruf wird neu gereiht und verlängert daher die wartezeit, ehschowissen.



erwartung (1) Dienstag, 3. 2. 2009, 0:00

es ist immer das gleiche, und überall: st. valentin, bahnsteig 2, ostwind. palermo puntai raisi (falcone borsellino), gate 9, aria condizionata. wurscht wo, es gilt, das verkehrsmittel das verspätete herbeizusehen. mit der zeit beginnst du, verschiedene beschleunigende rituale zu versuchen, suchst, dir unterlaufene undalso dir anrechenbare, von dir zu verantwortende hemmnisse aufzuspüren, und, ja, wir sind voll, gleich kann es losgehen, und danach in rom das gleiche noch einmal, und auch, nach st. valentin, die anschluss-s-bahn in hütteldorf rollt eben gerade langsam hinaus vom gleis 21, das bedeutet zehn minuten ostwind, abermals, für diesmal genug gereist.



die flucht aus ägypten Montag, 2. 2. 2009, 0:00

am morgen dann lag er matt im bett, wie eine zweidimensionale matte, von den umrissen und mit den achsenverdrehungen einer ägyptischen malerei: nach dem mühsamen aufstehen suchte er das leintuch nach auskunft gebenden hieroglyphen ab, aber hier war keine information über die ursache seiner mattigkeit und inneren verdrehungen zu finden.
unten, bei der rezeption, an der bar dann, sah er die teilentleerte limoncelloflasche, falsche therapie gegen halsweh, soviel wusste er nun, für diesmal jedenfalls, nun denn, mineralwasser, her damit!



schiragnu? (schinnif auch?) Sonntag, 1. 2. 2009, 0:00

finnisch, ungarisch: anagramme: eher ja. palindrome: eher nein.
(ungarisch, nach rücksprache: ja, schon, auch!)



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