universalgröße Freitag, 31. 10. 2008, 0:00

ein besonderes zuckerl für unsere friends!
praktischer regenmantel mit kapuze
allzweck – praktisch – griffbereit
• bei autopannen
• für freizeit und hobby
• bei plötzlichem platzregen
• (etc…)
“wir lassen sie nicht im regen stehen.”

gabe für friends of merkur (zur freien entnahme)

danke vielmals. nun weiß ich mich umfassend sicher, vor allem bei plötzlichem platzregen, mit herzlichem gruß an gert jonke.
(hülfe es auch bei unvermittelt kurvenfeuchter fahrbahn?)



autopilotokkasion Donnerstag, 30. 10. 2008, 0:00

jetzt beitreten und drei monate geschenkt bekommen, wirbt der mittlerweile wieder völlig unzerstrittene autofahrerklub arbö um neue mitglieder. geht das auch rückwirkend, ab, seien wir großzügig, sagen wir: anfang oktober? (aber keinen tag früher, sonst könnte ja ein jeder daherkommen, angesoffen und vielzuschnell.)



mitesser Mittwoch, 29. 10. 2008, 0:00

warmspeisen (autochthone, migrierte) in der u-bahn: der duft frisch geöffneten katzenfutters, kurzer riechgenuss vor unendlichem nasenekel, bis zur nichtundnicht daherkommenden nächsten station, fluchtweg. aber, immerhin: für passivesser kalorienfrei.



morgenteuer Dienstag, 28. 10. 2008, 0:00

noch unerwacht lugte er auf seine armbanduhr am bulligen nachtkästchen: gestern um diese zeit war es bereits eine stunde später gewesen. durch die geöffnete balkontür hörte er die sonntäglich prospektgemäß gedämpften grünbunten, schwarzen und grauen kleinwasservögel (schwäne singen nicht, und wenn, dann hat das was zu bedeuten), aber das geräusch, das ihn, jawohl, so war es, richtete er sich auf (er hätte noch vier, fünf minuten schlafs gebraucht), jenes rhythmische klopfen, leise aber eindringlich und – fett klang es, das ihn etwas zu früh (drei vier minuten) an den tag gebracht hatte, gehörte nicht hierher, kam aus einer anderen zeit, sozusagen.
schlüssig denken.
musste der junge kunstschriftsteller im nebenzimmer am ersten winterzeitmorgen die langverdiente bonusstunde so schänden? sich in aller früh auf den balkon zu setzen (immerhin, ohne, wie in der nacht, noch in einer anderen zeit, seine jugendlichen rauchschwaden ins dafür berüchtigte seeblickhotel zurückzuwehen, vorzüglich bei der balkontür des dem linken eck näheren nachbarzimmers) und, ein weiterer anachronismus!, in eine reiseschreibmachine tippen?! sich fassend weil nicht unhöflch sein wollend und wie kein mensch anderer kunstschaffenswillen respektierend schlich er sich klak klak klaklak zum balkon vor, bereits im vorwärtstänzeln aber fiel ihm auf, dass er noch keine zeilenschlussklingel und auch nicht dieses sinnliche rrratsch zeilenumbruchswalzengeräusch vernommen hatte. vorsichtig nackt auf den balkon tretend spähte er ums eck, aber da saß keiner, alles ruhig, die jalousien waren sogar heruntergelassen, und keinerlei fernseh-, radio- oder schnarchgeräusch drang heraus: das klakken kam von dem sich am renovierungsbedürftigen sammelnden balkon zentral zu einem minimalbächlein sammelnden regen, der nach unten abtropfte, direkt auf ein nachträglich zugebautes lüftungsrohr. alle großen abenteuer waren seit eh und je aus einem ähnlichen stoff zusammengedichtet, samtundsonders alles andere als banal, soviel war sicher.
punkt halbneun riefen sowohl die katholischen als auch die in dieser stadt traditionsgemäß statistisch relevanten evangelischen glocken zu den kulten ihrer gießenlasser.

(aufgezeichnet vor 2008)



gebrochen (2) Montag, 27. 10. 2008, 0:00

noch ärger aber hatte a (ndredbek.) geträumt: ansich träume sie plastisch, sagte sie. aber derart plastisch, dass es sie im tiefsten vormorgen aus dem hotelbett gehaut hat, noch nie. und, platzwunde und gehirnerschütterung, bekam sie etliche haft (sagt man in oberösterreich, etwa am traunsee), nachdem sie wie eine sau geblutet hatte, dabei, so stellte er sich vor, hatte sie gewartet, dass sie endlich aufwache, was, sie hatte bereits die heizung oder das geländer im oberen, schlafraumstock, der juniorsuite mit dem kopf gerammt, nicht mehr möglich war, worauf sie schließlich doch die rettung rief. und nicht verblutete, immerhin.
zu b (ndredbek.), die sie fragte, warum sie, wenn sie vom österreichischen philosophen für anfragen aller art (en gros und en detail; es gab so einen auch bei den literaten) geträumt hatte, wo sie sich doch so gut mit ihm verstehe, aus dem bett gesprungen sei, sagte sie: wenn uns doch ein auto entgegen gekommen ist, dem musste ich doch ausweichen…
vom philosophen und wie es ihm erging, ist seither nichts bekannt.
ich würde ihn ja anklagen wegen unterlassener hilfeleistung, traumfahrerflucht oder so was ähnlichem.



zeiten(w)ende Sonntag, 26. 10. 2008, 0:00

ging nur die dritt’ erst hinterdrein!
im dunkeln wird mir wohler sein.

wilhelm müller (1794-1827), die nebensonnen

26. oktober 2008, drei in der früh. verspätet, aber immerhin, schließt man sich dochnoch dem nabel des nabellands österreich an: sämtliche uhren bleiben stehen, eine ganze stunde verbeugen sich die zeiger, halten ihren atem an, das kann nur der gesamteuropäisch referenzielle nachvollzug des anhaltenden kärntner stillstands sein.
erst aber musste österreichs gewissen sein segensreiches zilken einstellen, das licht ist sich noch einmal knapp ausgegangen.
was geschieht als nächstes?
banges warten.



gewissenlos Samstag, 25. 10. 2008, 0:00

du schönes wien, auf zilk gebaut!
wien ist, wo das zilk weidet.
jedem wiener sein zilk!
das zilk blickt tief ins wiener herz.
tief blickt das zilk ins wiener herz.

ernst jandl, idyllen, 1989

nicht nur, dass die südsonne untergegangen war, war jetzt auch österreich seines gewissens verlustig gegangen, wie eine kaisertreue tageszeitung bewährt routiniert das stets gesunde volksempfinden auf seiner abendlichen titelseite auszudrücken verstand.



gebrochen (1) Freitag, 24. 10. 2008, 0:00

zuletzt träumte er, nicht und nicht einschlafen zu können. z’nepft, mit einem schädel und kalten gliedern, als hätte er am vortag (etwas zu) wild gesoffen (auch schnaps) und geraucht (zigarren, mehrere, dicke; alles, auch der schnaps, nur allerbeste ware), erwachte er drei minuten vor seinem termin (im haus, immerhin). nach einer ausgiebigen kalten dusche war er wieder hergestellt. um siebennach war er unten, sein gast las völlig entspannt die zeitung, so ein glück (unverdient, wie stets).
heutnacht nicht bis halbdrei vorm bildschirm sitzen!, nahm er sich fest vor. diese vorsätze.

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aufgrund aktueller tragischer ereignisse kann gebrochen (2) erst am 27. oktober folgen. danke für ihre pietätvolle geduld.



klassenzimmer: fliegend | klebend Donnerstag, 23. 10. 2008, 0:00

und klassentreffen, sog. runde gar, werden ausschließlich von den und für die am schulort pickengebliebenen veranstaltet, die ihre lehrerinnenferienfernreisen und ihren bankfilialleiterurlaubshedonismus mit weltläufigkeit verwechseln wollen, dass sie einen, beim wirten dann, wenn sie von damals schwafeln, zu sich in ihre aufbruchslosen sphären tunken, maturanten auf ewig, angefault aber, wie eine alte kaki.
dabei geht es um nichts anderes, als anzustreben, das, was man nun einmal tut, gerne zu tun: das nämlich ist karriere, nicht der neid auf selber ungewagtes, das verwirklichern allzuleicht und selbstgerecht als abgehobenheit unterstellt werden kann.
und sonst, völlig passend: haben ihre neue cd vorgestellt. auch die bringen seit jahrzehnten alle paar jahre die gleiche platte heraus.



mutwillig (xuffa) Mittwoch, 22. 10. 2008, 0:00

meist sind wesire treu ergeben
von weißwurst die bawaren leben

hc artmann
orient und akzident
oder
morgen- und auch abendlandel ich im  a b c  verbandel

münchen hauptbahnhof in den auf den oktober verwiesenen letzten septembertagen: invasion der lederhosen, wurzenwandertag, einer stärker mit dem land verwurzelt als der andere, das ganze land, es platzt vor strotz.



alos Dienstag, 21. 10. 2008, 0:00

das prilgrün des herbstraps, er mochte es, bevorzugte aber das vitalere, gelbere, sattere zum mai hin, es hatte nicht dieses ultimative eines späten, selbstverständlich vergeblichen aufkeimens: kraftloses aufbegehren, viatikaler raps.



id-los Montag, 20. 10. 2008, 0:00

cigarrenreiter
begehbarer humidor
geschäftsbeschriftung, wien

begehbarer  h u m o r  aber, was wäre das?
die spaßgesellschaft, angstgesellschaft mit punschglasur.



super 150′s Sonntag, 19. 10. 2008, 0:00

der parvenü in sanktmoritz hatte sich um eine null verlesen. jetzt nur nicht auffallen, beherrschte er seine zuckerfreie wimper und unterschrieb den kartenbeleg.
und niemandem fiel auf, wie er mit einem gang, als käme er frisch vom friseur zur illustrierten abendgesellschaft (black suit) stieß, stellte er sich vor.



finte, einfach (4) Samstag, 18. 10. 2008, 0:00

der große bruder sang ein italienisch, dass zu befürchten stand, er würde gleich einen kaputtschieno bestellen.
boygeorge sang playback zu keiner zuspielung.
wurscht, der text wurde ohnehin projiziert, in korrektem deutsch auch noch und umsobesser.
alles in allem ein sehenswertes internationales angsambl.



finte, einfach (3) Freitag, 17. 10. 2008, 0:00

him hangfang war das wort hund das wort war bei
gott hund gott war das wort hund das wort hist fleisch
geworden hund hat hunter huns gewohnt

him hanflang war das wort hund das wort war blei
flott hund flott war das wort hund das wort hist fleisch
gewlorden hund hat hunter huns gewlohnt

schim schanflang war das wort schund das wort war blei
flott schund flott war das wort schund das wort schist
fleisch gewlorden schund schat schunter schuns gewlohnt

schim schanschlang schar das wort schlund schasch wort
schar schlei schlott schund flott war das wort schund
schasch fort schist schleisch schleschlorden schund
schat schlunter schluns scheschlohnt

s———————–c——————–h
s———————–c——————–h
schllls—————–c——————–h
flottsch

ernst jandl, fortschreitende räude

die sängerin des ernsten paares der lustigen oper hatte eine alltßulange tßunge. oder kam sie aus zaragoza? in der anschlussarie aber schien auch ihr partner, ein dünnlicher tenor von der statur eines boygeorge der fortschräudenden pflutschräude anheimzufallen.



finte, einfach (2) Donnerstag, 16. 10. 2008, 0:00

der dirigent, der den gürtel von howdy schifter und die aschenbecher von rudolf sallinger=billy wilder geerbt hatte, trug ein weißes samtmascherl, das die französische bezeichnung papillon glückhaft plausibilisierte.



finte, einfach (1) Mittwoch, 15. 10. 2008, 0:00

eine arie schöner als die andere, las der dirigent, ein herber, steinsteifer hüne mit münteferingschem scheitel, bevor es losgehen sollte, von seinem zettel ab, damit das publikum auch wirklich zu würdigen wisse, was es gleich zu hören bekommen sollte.
welche aber würde nun die schönste arie sein, solle man sich den arienreigen als großes millionenrad vorstellen, dort, wo es nach heftigem herumrühren (ähnlich den ungelenken bewegungen der hageren dirigentenspinne) einraste, das sei dann die schönerste von allen, einer in die unendlichkeit weisenden asymptote gleich.
zum zerreißen, strenggenommen.



und wenn sie nicht gestorben sind Dienstag, 14. 10. 2008, 0:00

und, ja, natürlich, die ihr leben lang krank sind, bemitleidenswerte menschen (ich weiß schon, besser: kreaturen; dafür aber waren sie ihm – wie sämtliche anderen – allzu ungeschaffen weil selbsterfunden), lebenslang, meister des marodseins (magistri/æ marodo/arum), experten, mehr als jeglicher mediziner, sie überlebten ihre saftundkraftzstrotzenden lebenspartner und mitmenschen spielend jahrzehnte – ach was, jahrhundertelang. (und sie wissen ganz genau, wie es dem nach kurzem schweren leiden verblichenen gegangen ist, weil sie selbst schon mindestens dreimal an exakt demselben – aber viel stärker erlitt’nen – leiden verblichen sind.)

aufspringen! (aber gemach, verreiß dich nicht)



jojobaöl Montag, 13. 10. 2008, 0:00

jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl
jojobaöl

(so ein schönes wort, wie balsam ists auf meinem ohr)



schlafwache Sonntag, 12. 10. 2008, 0:00

die blinkende zahnbürste auf der ladestation als leuchtturm im fremdenzimmer, lichtanker untiefer träume küstennahnördlich der plusquamdeichischen alpen.
selbst der bodensee, er würde nicht hierher ausrinnen, wozu auch und was täte er denn da.



ausufernd Samstag, 11. 10. 2008, 0:00

linz-ebelsberg ost. schmerzhaft: der im vierkanthof.

(versenkt ihn im pichlingersee, stellte er sich vor; aber, wenn auch betriebsunüblich, sozial verträglich.)

aktueller zusatz aus der südausfahrt:
zu diesem tragischen ereignis kann nicht gepostet werden.

orfon (was für ein mantra)



nach der warteschleife Freitag, 10. 10. 2008, 0:00

bei der störung haben sie gesagt, sie können mich nicht verstehen am telefon, da sag ich, deshalb ruf ich ja an.

help (schadenfreudesendung, höhepunkt der radiowoche), 4.10.2008

(aaarghhh!)



berliner zwischenhundkrokodil Donnerstag, 9. 10. 2008, 0:00

staubunculi asperulæ
h.c. artmann, grünverschlossene botschaft

das krokodil aber, flankiert von zwei deutschen schäferhunden, war kein echtes, nicht einmal die legendäre (modelleisenbahn oder original-) lokomotive, nein, es war die vorderansicht eines alten vw-buses, der mit der ungewölbten, geteilten scheibe, mit dem man, jeder von uns kennt da so jemanden, anfang der siebziger nach istanbul und weiter, über teheran bis nach afghanistan gefahren ist. in diesem traumrestaurant von der art einer bürgerlichen schweizer alternativbeiz aber stand es als spezialität des abends auf der tafel: heute: berliner zwischenhundkrokodil, daneben der obligate spiegel, gläser, und, man hatte wohl einen graphisch kreativen im personal, auch eine kreideillustration, die beiden schäferhunde wie die carlocarlonetürme der christkindler wallfahrtskirche, die kuppel jenes annähernd idealen zentralbaus wurde vom vw-bus dargestellt, nirgendwo aber ein krokodil, oder lugte das spitzl seines lindwurmzackenschwanzes knapp über bodenhöhe sich aufkringelnd am linken schäferhundturm hervor?

und die spezifizierung berliner kam wohl von jenem waldmeistersirup, den man der berliner weißen als schuss zugibt, staubunculi asperulæ, grün grün grün.

schon wollte er bestellen (aus der traum)



nachtrag zur hummel Mittwoch, 8. 10. 2008, 0:00

die hummel vom café eiles (auch und vor allem darüber besteht uneingeschränkte berichtpflicht) tauchte, ende august wars, im sperl auf. der spatz von dort jedoch hockte auf dem dach und tschilpte wie ein rohrspatz.
alles in allem eine nicht allzu originelle (bis gar keine) pointe, aber anderes zu berichten wäre übertreibung, dafür ist dieser platz aber nicht vorgesehen, heute nicht.



kubisch Dienstag, 7. 10. 2008, 0:00

eiswürfel im wasser, trinken mit klimaaanlage.



désolée Montag, 6. 10. 2008, 0:00

dann kam die kellnerin und bedauerte händeringend, dass das wasser aus sei. als sie wieder weg war, sah er sich verstohlen um, ob nicht ein junger lieutenant drei damen (zwei frühmittelalterlichen, einer blasierten jungen) seine träume erzählte, er als junger kadett, sein tote mutter enthüllt, dass sie von seinem vormund ermordet wurde), trotz und vor allem très discrète, très charmant, un peu bourgeois.



bruces on tour Sonntag, 5. 10. 2008, 0:00

zwei australische paare, angejahrt, die einen aus melbourne, die anderen aus brisbane, erkennen einander am nebentisch, nachdem sie den verhörer, der die brisbanians als briten (we know, we still sound rather british) zu identifizieren schien, sie sind gutmütige touristen, und sie deklarieren sich auch so: three weeks, prague, ämsterdäm (nice), boudahpest, päris, moscow (the subway!), spain (andaluzeeah), the croatian islands, nun slovenia (nice, liyoublyanah, such a nice city!), es ist ja in der tat alles so nah beisammen in europa!



unmissverständlich Samstag, 4. 10. 2008, 0:00

wenn sie ganz klein sind die babies, noch nicht ganz ausgebacken, so weich (der nabel, so hatte man ihm gesagt, komme davon, dass die jungen mütter mit dem finger auf ihren bauch tippen: das ist meines), und wenn sie dich aus glasigen augen anschauen oder (eher) durch dich hindurchschauen, die stirn und alles andere runzeln, pures denkensein, noch nicht von sprache, source de malentendus, zerklüftet, alle weisheit der welt ist darin enthalten, zumindest.
(vgl. das schlussbild von 2001 – a space odyssey)



empfindlich (3) Freitag, 3. 10. 2008, 0:00

tuc tuc tuc, und, wenn die silberrücken gas gaben, schnarchten ihre harleys wie bernhardiner oder ein berner sennenhund oder ein hovawart, ein ganzer wurf, raue burschen, zum fürchten, das testosteron längstschon im tank, träumte er und war im traum begeistert von seinen originellen assoziationen, aber wahrscheinlich schnarchte er selber? – doch nein, als er erwachte, stellte er fest, dass der schnürlrasenmähermann nur noch den hintergrund einer erstaunlich tiefenscharfen klanglandschaft bildete (er würde noch, zur perfektionierung, seine elektrische zahnbürste dazugeben), weil, direkt unter seinem balkon, dar traktor tuc tuc tuc sich warmlaufen gelassen wurde, schien es, aber, als er kurz aus dem fenster lugte, erstarben in kürzester folge sowohl traktor als auch rotationsmäher im riedental, beide hatten ihren zweck erfüllt und konnten sich, auf andere art, anderen gästen dieser gastfreundlichen region widmen, und so stand er, er hatte es schließlich doch noch kapiert, verklebten auges auf.
herrlich, diese ruhe!



empfindlich (2) Donnerstag, 2. 10. 2008, 0:00

früher war ja alles besser, viel besser, jaja, da konnte man auf einer zugfahrt, aber auch in der u-bahn berechtigte hoffnungen haben, dass dem gegenüber die batterien ausgingen (nicht die vom herzschrittmacher), sodass ruhe! war, dachte er sich, als er, eine idylle, in den brdischen weinhügeln nicht von sanftem schnürlregen, sondern, bei allerschönstem frühspätsommerwetter, vom aus dem tal dringenden schnürlrasenmäher geweckt wurde. der seniorwinzer musste, ähnlich einem bewässerungssystem, für den dauerbetrieb seines  rotationsmähzweitakters eine pipeline haben, wälzte er sich von einer seite auf die andere, völlig vergeblich selbstverständlich.



empfindlich (1) Mittwoch, 1. 10. 2008, 0:00

to commit soundcheck
korrekt gebildetes englisches vokabel

er spielte am liebsten akustisch. soviel war sicher.



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