strengstens Freitag, 29. 2. 2008, 0:00

sonstwo:
(keine hinweistafel)
in österreich:
bis auf weiteres freiwillig gestatteter durchgang

sonstwo:
verboten
in österreich:
streng verboten
strengstens verboten
strengstens verboten, missbrauch strafbar
strengstens verboten, missbrauch wird bestraft
strengstens verboten, missbrauch wird streng bestraft
strengstens verboten, missbrauch wird strengstens bestraft

das telefonieren am steuer oder das rauchen im nichtraucherbereich sind auch verboten. bei uns aber halt nicht strengstens, du-du!, winkte er mit seinem schlimmen finger.

(soviel zum 29. februar.)

bevor ichs vergess’ (damit sie’s auch wissen): ganz österreich ist nämlich im eurofieber, der taumel steht knapp bevor. trotzdem werden die wiener hundegackistrafen immer noch in schilling beworben: 36,- euro. macht 500,- schilling. da können wir uns was vorstellen.

mutig in die neuen zeiten.

bitte umschalten!



meist alte meisterinnen Donnerstag, 28. 2. 2008, 0:00

ich gebe zu, ich habe meine altmeisterlichen gedanken der letzten tage nicht dem heutzutage unerläßßlichen gendermainstreaming unterzogen.

ich darf also festhalten:

die alte mozart*
die alte lessing
die alte fitzgerald
die alte kauffmann

und, zum versöhnlichen ausklang, das unvereinte traumpaar der österreichischen großliteratur:
die alte fussenegger
der alte waggerl
(trauzeugen: elfriede ott und hans weigel)

*maria constanze caecilia josepha johanna aloisia m. – um diesen namen korrekt zu sprechen (gar: schreiben!) in der lage zu sein, braucht es mindestens jahrzehnte, kein wunder, dass sie die achtzig überschritt.



alte meister (4 – ergänzung) Mittwoch, 27. 2. 2008, 0:00

(vom albertinaplatz kommend die operngasse entlangradelnd vor sich hinsinnend; dabei darauf achtend, niemanden, vor allem keinen direkter, zusammenzuscheiben:)

jaja, der alte schubert
jaja, der alte schiele
jaja, der alte kafka
jaja, der alte dean

und erst recht
da oide hrdlicka

(sentimentale mutmaßungen, ergänzt auf fünf disziplinen; und: alles gute)



erdrückend, nachgerade Dienstag, 26. 2. 2008, 0:00

die moralische überlegenheit des radfahrers in der großstadt.
zur aufmöbelung deines egos strampelst du auf die tangente. obwohl, der ringradweg reicht auch. pass aber auf, gar führst du, aus der operngasse kommend, den noch unbekannten all-museums-dirigenten zusammen. in der folge aber allein es zu schaffen, beim burgtheater vorbei zu kommen, bedeutet, zumindest dreimal überlebt zu haben. geschwollenen kamms geht es heim.
aber was nützts und wem?
helm ab, wirklich wahr.



alte meister (3) Montag, 25. 2. 2008, 0:00

oder james dean, wäre er nicht mit dem sportwagen gefahren? hätte er, alternd, dem siechen chet baker geglichen?
und, ein triumvirat: gérard depardieu spielt klaus albrecht schröder dirigiert christian thielemann. was für ein erfolg!
abernein! – allüberall verfall.
und zu wünschen sei jedem nur das beste, für ihn, für die welt.



alte meister (2) Sonntag, 24. 2. 2008, 0:00

wir können uns schiele nicht als alten mann vorstellen. gar hätte er ausgeschaut wie jener großsammler von bildern ausschließlich unzweifelhafter provenienz. oder, schlimmer noch, er hätte ihn gemalt, ein hauptwerk (was auch sonst?) und das bild wäre durch zeitläufte beutelkünstlerisch verkommen. wo also ausstellen? in lienz?
hl. leopold, bitt für uns!
und: augen auf!



alte meister (1) Samstag, 23. 2. 2008, 0:00

der alte schubert
der alte schiele
der alte kafka
der alte dean

(sentimentale mutmaßungen in vier disziplinen)



vermodelt Freitag, 22. 2. 2008, 0:00

herbst
ist immer wenn du
sterbst

h.c.artmann, punch & judy

wenn ich eine bitte äußern darf: bitte nicht an einem der ersten (natürlich trügerischen) etwas wärmeren tage ein herbstmodenschaumodel auf die standardtitelseite. wir können das jetzt nicht wirklich brauchen.



fragen (über die gasse) Donnerstag, 21. 2. 2008, 0:00

warum haben alte frauen nur alte, sich über den zebrastreifen schleppende hunde, nie aber junge springinkerl, und warum sitzen sie (die frauen) nie am steuer eines tiefergelegten spurverbreiterten golf gti (weiß)?
altert etwa, wer einen hund aufzieht, im hundetempo? oder passen sich, umgekehrt, die hundsviecher ihren fütterern und veräußerlnden an? sind also hunde alter menschen schon alt und weiberl- bzw. manderlgleich arthritisch geboren?



rodlergassenrot Mittwoch, 20. 2. 2008, 0:00

mit geschlossenen fenstern das grätzl von seinem tiefergelegten und breitergespurten präkariatsgolf aus beschallend wummerte er sich unverwundbarkeit zu, der schallwellenairbag ersparte jedenfalls den seitlich schlaff herabhängenden gurt. eines tages würden sie auch das problem gelöst haben, in all der lautstärke gleichzeitig telefonieren können: lässig, nur manchmal gestikulierend nachfragend, hielt er den kleineren beleg seiner mobilität mit der linken zum ertaubibunden ohr.
endlich war es grün. scheiß autobus. scheiß altes weib mit scheiß altem hund. immerhin, es war einmal ein schäfer.



annahme Dienstag, 19. 2. 2008, 0:00

die jungen männer (war ein mädchen dabei?), die in ihren faschingsleintüchern ihr fangeheul mehr grölend als singend und allzu lachend mit horizontal umgeschnallten trommeln und tschinellchen durch die kärntnerstraße zogen, als wäre ganz österreich schon im eurotaumel, der aber erst in etwa 108 tagen drohte, und das war aber ein argument, der gestrigen, ein halbes jahr schenkenden fee eher doch zuzustimmen und den winter zu wiederholen. oder das angebot erst für übernächsten oktober dankend anzunehmen, wenn es (oder er selbst, wer weiß?) dann nicht verjährt sein würde.
jawohl, er würde verhandeln. wo war noch einmal das zauberwesen?



ausschlag Montag, 18. 2. 2008, 0:00

die fee zuckte mit den schultern und verschwand so unvermutet wie sie erschienen war, so etwas war ihr noch nicht untergekommen, da bot sie einem ihrer klienten an, ihn zu verjüngen, indem sie ihm – wie sie das im hinblick auf die restwelt bewerkstelligen mochte, verriet sie nicht – den kalender einfach um ein halbes jahr zurück drehen würde, der aber schickte sie heim (woimmer das sein mochte) und bat sie, nicht unhöflich, doch anfang oktober noch einmal einherzuflattern, jawohl, flügel hatte sie auch, völlig unproportionierte, viel zu kleine, durchsichtige, wie eine kurzflügellibelle, daran erkannte er ihr feenwesen und hatte den beweis, dass alles wirklich so geschehen war und kein traum, und der winter dauerte schon vielzulang, so blöd war er nämlich wieder nicht, auf das erste angebot gleich einzugehen.
was heuer der herbst bringen würde?



mutmaßung (2) Sonntag, 17. 2. 2008, 0:00

ich habe einen – weiteren – monströsen verdacht.

ppbfu

padre pio

ist

in den dosen des fischers

fisherman’s friend.
und sorgte so schon zu mussolinis zeiten für frischen atem.

aaaaah!



mutmaßung (1) Samstag, 16. 2. 2008, 0:00

wie hat eigentlich dr. best (lebt er noch?) vor seiner promotion geheißen? wenn er pharmazeut* (gewesen?) ist?
und tomaten kann man entweder mit einer dokterbestzahnbürste behandeln oder (sind sie einmal etwas faulig geworden, umso besser) in richtung bühne schmeißen.
in österreich heißen sie ja paradeiser.

*berüchtigtes reimwort

(morgen: südkatholische mm.)



sternhagelvoll (5) Freitag, 15. 2. 2008, 0:00

ich habe noch einmal recherchiert.
ein in österreichischen prominentenkreisen aus- und beständig angerufener star-anästhesist versetzt unsere reichundschönen in einen bestellten soma-rauschschlaf, der sie glauben lässt, sie seien tatsächlich so reichundschön wie sie tatsächlich sind (und sie sind es auch, tatsächlich!), vor allem zur opernballzeit, aber auch beim sparglessn. wer wollte so einen glückskünder und die selbsttrunkenheit perpetuierenden sendboten nicht bei wichtichen ereignissen, wie die begehung eines kokoschkaausweideevents ganz zweifellos eines ist, unter sich haben?, so einer schadet nie, niemandem, wird in allen anklagepunkten freigesprochen, hat ja auch nie niemanden körperlich attakiert, und über die blauen flecken an den armen einigen wir uns verurteilungsfrei einen an das einkommen angepassten geldbetrag zahlend im zuge der diversion.

das stimmt aber alles gar nicht, wirklich wahr.



sternhagelvoll (4) Donnerstag, 14. 2. 2008, 0:00

oder ist der star-anästhesist derjenige, der die in ihren schlafzentrifugen auf großer reise (zum jupiter vlg. zeus) befindlichen 2001er-argonauten praktischerweise eingeschläfert hat (und sich allerdings dann beim meuternden bordcomputer hal 9000 kalte füße holt)?
(der film hätte ja ursprünglich journey beyond the stars heißen sollen, damit sie das auch wissen.)

(aber morgen)



sternhagelvoll (3) Mittwoch, 13. 2. 2008, 0:00

star bedeutet ja im englischen zuallererst stern.
ein star-anästhesist sei demnach ein magier (und wasfüreiner!), der es vermag, die sterne zu bannen (nicht nur bei tag, da wäre es leicht, nein, auch nachts) und letztlich derart die bekanntlich in wachsender geschwindigkeit fortrasende ausdehnung des universums hintanzuhalten.
unser sternenbanner, ein verzögerer der zeit.
jedoch: schon jetzt wissen wir allesamt nicht, was wir der wachsenden freizeit noch alles an vergnügen (fun) abtrutzen können, es ist schon alles so lustig, und bunt, und bussibussi.

(morgen: ad astra)



sternhagelvoll (2) Dienstag, 12. 2. 2008, 0:00

zurück nach der werbepause, reden wir zuerst einmal deutsch.

amsel, drossel, fink und star
und die ganze vogelschar

beliebtes volkslied (unverballhornt)

so gesehen müsste ein star-anästhesist jemand sein, der – wohl im auftrag unter einer starplage leidenden agraringenieure vlg. bauern – auf die äcker geht und die dort eingefallenen vögel behext, auf dass sie einschliefen und nicht mehr die saat aufpücken; sobald die saat gekeimt hat undalso durchgebracht wurde, taucht er, man weiß nicht woher, wieder auf und erweckt sie zum abfluge. der star-anästhesist, ein wohltäter, der beliebte ehemals beleibte landwirtschaftsminister wird es ihm zu danken wissen, also ist so einem volkshelden die popularität sicher, und ich vergönne sie ihm auch, von herzen.

(morgen wirds englisch)



sternhagelvoll (1) Montag, 11. 2. 2008, 0:00

wise man #2: we–
wise man #1: we were led by a star.
mandy cohen: or led by a bottle, more like. go on. out!
monty python, the life of brian, scene 1 (1979)

in der prominentenberichterstattung des besten tagesaktuellen österreichbilderblattes wurde unlängst von einem ereignis und dem wesentlich wichticheren dasereignisbegießereignis berichtet, als mitfeiernder gast sei ein allseits bekannter und beliebter star-anästhesist anwesend gewesen, die haben das tatsächlich richtig geschrieben, allerhand!
ich frage mich, was so ein star-anästhesist tagfürtag macht.
gehen wir davon aus, dass es sich um zumindest ein fremdwort handelt. ein a. ist, trivial gesagt jemand, der einschläfert, den schlaf überwacht und dann hoffentlich wieder aufweckt, der letzte dreht das licht ab.
was aber das vorangestellte wort, star, in diesem kontext meint, ich will ein paar möglichkeiten zu ergründen suchen.

(bleiben sie dran und schlafen sie nicht ein!)



glashausauskunft Sonntag, 10. 2. 2008, 0:00

er muss seinen kollegen des inneren (und dieser seine fleißigen niederösterreichischen vorgänger und vorläuferinnen, allesamt nur allerseligsten angedenkens) um abhörunterstützung gebeten haben: letztes jahr habe ich 8 kilo mehr obst und 18 kilo mehr gemüse gegessen, jawohl, hat mir der abnehmminister im radio ausrichten lassen. sowas, 26 kilo mehr als vor zehn jahren!
ein vitamininformationsschock.
aber geh, so viel sind es auch wieder nicht.



enlarge (2) Samstag, 9. 2. 2008, 0:00

als er die kollegin nach jahrzehnten unvermutet im kaffeehaus wieder traf, war er unmittelbar erleichtert, dass ihm ihr name unmittelbar (nahezu adrenalinstoßgleich) eingeschossen war. sonst war nichts mehr gleich.
oder, um es englisch zu sagen: more (much more) of the same.



enlarge (1 bis ∞) Freitag, 8. 2. 2008, 0:00

enlarge!
enlarge!
enlarge!
enlarge!
4 doosen umsonst!
unglaübich es wirkt wirklich!

(betreffzeilen permanent aktualisierter unverlangter zusendungen.)



bescheiden Donnerstag, 7. 2. 2008, 0:00

vom klebstoff einer einzigen briefmarke wird sie 12 wochen lang satt. auch bei der suche nach flüssigkeit ist sie kaum wählerischer. manchmal löscht schon ein wenig speichel aus dem mundwinkel eines schlafenden menschen ihren nächtlichen durst.
von kakerlaken und mücken,
in: richtig reisen: réunion. dumont buchverlag köln, 1. auflage 1987.

wir erfahren weiter, dass man sie dort kaum ganz zurückdrängen kann, bei aller modernen hygiene, und ein paar habe ich tatsächlich gesehen damals vor beinah 18 jahren, nicht aber beim schlafen in der nacht.
ohja, herbschön ist es auf réunion, ich sags ihnen, und die chamäleons heißen dort endormis, die eingeschlafenen, sie werden nur 44 zentimeter groß, auf madagaskar 48, erinnere ich mich noch. achja, und der dodo war dort einmal daheim, aber der war, da er keine feinde kannte, arglos, ist nicht davongelaufen und hat geschmeckt, zum fingerlecken.

warum ich das nach meinem aschermittwochtext geschrieben habe, ich weiß es nicht, und wenn ich den sinn wüsste, so brauchte ich dir wohl nicht erst zu erzählen. aber es ist, wie wenn du flüstern hörst oder bloß rauschen, ohne das unterscheiden zu können! (robert musil, die amsel; a. mögen k.)



leilei Mittwoch, 6. 2. 2008, 0:00

manche behandeln ein problem, als sei es die ursache für seine lösung.

aaaha. danke, herr bert hellinger, selbsternannter und von einer ergebenen jüngerschaft verehrter lebenslehrer (in amerika hätte er längst schon seine eigene kirche, steuerfrei), für das wort zum aschentag. so sieht also der ganz sicher einzig mögliche positive zugang zu einer lebensbewältigung aus. so einfach geht das also, äh, wo darf ich denn was hinüberweisen?
(also ich, ich sehne mich hiermit – entgegen meinen gestrigen auslassungen – schnellschnell zum faschingsdienstag zurück.)

(in eigener sache: schu- und al- als mitberte sind mir berträchtlich und beim arsch lieber, wie man so schön sagt.)

nun aber lasst uns gemeinsam am gedeihen fu longs und anna netrebkos baby erfreuen! und fürchten wir uns für einen tag nicht vor der wurstkrise vor der em. (bedenken wir: möglicherweise ist der darm das problem, das die ursache für die lösung der wk. ist.)



wimmerl Dienstag, 5. 2. 2008, 0:00

nichts gegen kunsthandwerk am kunsthandwerksmarkt. aber alles gegen kunsthandwerk im museum.
so sei es auch mit der musik.
bitte schreibt also kein stück mit dem titel 11. september 2001, so mit streichertremolo und kleiner trommel, ui, da kommt mir das grausen hoch, dass ich mich am liebsten in einen albanischen bunker verkriechen möchte. und für den sonnenaufgang eine tonleiter nach oben und für den sonnenuntergang spielen wir retour, diese macht der metapher!
und bitte macht kein auftragsamüsantes stück für streichtrio und orchester, so mit tango und ragtime und paso doble und ein bissi jazzig, weil das ist nämlich schon auch seriöse musik, die auch einem orchestermusiker gefallen tut, und dem publikum tuts auch nicht weh, und am schluss dirigiert dann der cellist in boxershorts das vom dirigenten verlassene orchester komplett fertig, was haben wir gelacht.
kunst ist ausdruck. nicht meinen, etwas auszudrücken.
zum ausdrücken.
aschermittwoch, komm!



horch! Montag, 4. 2. 2008, 0:00

ich hab mein feierzeig vergessen!, sagt der freizeitsportlich, als wäre er reifenwechsler in einem formeleinsteam (wäre er nicht derart untergroß), uniformierte franke mit südöstlichem migrationshintergrund, der wohl regelmäßig nach estreich (haben die einen drolligen dialekt da) auf wochenmontage pendelt, in st. valentin am faschingsamstag, so eine gaudi auch. ok, let’s hit the road!, der allradaudi, man hört ihn durchs wirtshausfenster herein, ist schon recht unruhig.
an der theke zahlt da hauns, ein offizielles em-begeisterungskäppi auf dem roten plutzer, seine drei, vier bier, dreiviertlzehni scho.
heute würde noch ordentlich gefeiert, so seine bei den umstehend umrauchenden umtrinkern auf allgemein zustimmendes nicken treffende einschätzung.
man hört den dobblausbuffaudi richtung audobahn abheben. keiner horcht auf. weiterhin allgemeines nicken, wie ein hutablagenesel. das wird eine feier, wirklich wahr.
nichts wie zum zug!



prognosis Sonntag, 3. 2. 2008, 0:00

wenns zu lichtmess stürmt und schneit
ist der frühling nimmer weit
ist es aber hell und klar
bleibt der winter wie er war

alte bauernregel

faschingsamstagmorgen in ernsthofen (dass so etwas möglich ist?). teleskopstockbewehrte nordische geher in ihrer glanzstoffglänzenden freizeitastronautenbekleidung staksen den stausee entlang. wie der weitere jahreswetterverlauf (im besonderen der restwinterliche) bei weder klarer noch schneestürmischer witterung ganz sicher sich gestalten würde? – wenig ist darüber bekannt. im alpenvorlandvorland jedenfalls war es indifferent-feuchtgrau, das wetter bezog keine klare stellung, nicht einmal zur eigenen zukunft.
so ist das in österreich.



spin-off (2) Samstag, 2. 2. 2008, 0:00

möglicherweise sollte man die raffination vom bären zum klebhonig, um die komplexheit zu unterstreichen, korrekt als gummiursomelometamorphose bezeichnen.
in keiner weise dazu passt der umstand, dass in tirol nach einem landtagsbeschluss (der umgehend von tierschützern kritisiert wurde) sog. problembären einfacher abgeschossen werden können. die bären sind demgemäß verpflichtet, auf (ausschließlich deutschen!) zuruf laut bis 100 zu zählen, erst dann dürfen sie wegrennen, wenn sie noch können, stelle ich mir vor.
gedenken wir der defensiven gedanken, die sich werner pirchner über die schützen tirols, von denen der eine oder andere doch ganz ein gutes ziel hat, gemacht hat, und halten wir devot den mund. (bärenhonig hilft dabei; er pickt so zweckmäßig.)



spin-off (1) Freitag, 1. 2. 2008, 0:00

zu erzählen wäre noch, dass es (einem dem verfasser persönlich bekannten) gummibärgourmet gelungen war, in einem aufwändigen verfahren direkt aus gummibären honig zu gewinnen, eine schöne bärenbraun dunkle masse, mmh.
gummibärenhonig, gewissermaßen eine grenzkulinarische engführung (keine biene, kein kraxeln): direkt und frisch. raffiniert.



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